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Absteiger in Mühlenfeld / Waczynski: „Haben noch einiges bewegt“

Tünderns letztes Ziel: Wenigstens auch einmal auswärts gewinnen

Fußball (ro). Die ungeliebte rote Laterne leuchtete hartnäckig seit dem 5. September 2009 beim HSC Tündern – und damit fast eine ganze Saison. Doch am Sonntag (15 Uhr) hat das sportliche Elend der Schwalben nun ein Ende. Im vorläufig letzten Punktspiel in der Bezirksoberliga reist der Absteiger zum TSV Mühlenfeld und will sich dort mit einer guten Leistung aus der 6. Liga verabschieden. Verbunden noch mit einem großen Ziel. „Das ist unsere letzte Chance, wenigstens einmal auswärts zu gewinnen“, orakelt HSC-Sprecher Karsten Leonhart.

veröffentlicht am 28.05.2010 um 16:49 Uhr
aktualisiert am 27.10.2016 um 16:21 Uhr

Wäre allerdings nicht die katastrophale Hinserie gewesen, in der nur zwei magere Punkte verbucht wurden, es hätte vielleicht gar nicht erst zum Abstieg kommen müssen. Denn unter der Regie von Trainer Jörn Waczynski, der den glücklosen Milan Rukavina beerbte, lief es nach der Winterpause plötzlich. Seine Ausbeute von 16 Zählern kann sich sehen lassen und versüßt ihm nun ein wenig den Gang zurück in die zweite Reihe. Während Siegfried Motzner künftig die 1. Mannschaft in der Bezirksliga übernimmt, kümmert sich Waczynski wieder um die Reserve in der Kreisliga. „Es war gewiss keine leichte Aufgabe, aber dennoch haben wir alle zusammen noch einiges bewegt“, zieht er eine positive Bilanz seiner Amtszeit. Kurios: Er begann seinen Job mit einem 1:0-Sieg gegen Mühlenfeld, vielleicht geht ja nun auch beim Abschied wieder was. Ihren letzten Auftritt haben auch „Dauerbrenner“ Tobias Rügge, Lukas Kelle und Abbas Jaber, die den Verein verlassen werden.



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