weather-image
28°
Barsinghausen und Pyrmont kommen / SSG im Pokal

TSV Klein Berkel zittert: Nur nicht weiter abstürzen

Fußball (ro). Über die Feiertage droht dem abstiegsbedrohten TSV Klein Berkel in der Bezirksliga gleich doppeltes Ungemach. Heute um 16 Uhr kommt der Tabellenzweite TSV Barsinghausen, und am Ostermontag (15 Uhr) stellt sich der Rangvierte SpVgg Bad Pyrmont im Kreisderby bei der Elf von Trainer Siegfried Motzner vor. Der ist allerdings nicht ohne Zuversicht, zumal er zuletzt in Halvestorf vor allem im taktischen Bereich „große Fortschritte“ in seinem Team sah. „Wir benötigen in unserer prekären Situation jeden Zähler und dürfen nicht weiter abstürzen“, hofft der 45-Jährige deshalb auf ein einigermaßen positives Ende des Doppelspieltages.

veröffentlicht am 10.04.2009 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 30.10.2016 um 22:41 Uhr

Nur nicht abstürzen: Jan Bierwirth muss mit dem TSV Klein Berkel

Der TSV kann bis auf Florian Kastner seine beste Formation aufbieten. Barsinghausen patzte zuletzt bei Union Stadthagen (1:3) und scheint ein wenig aus dem Tritt gekommen zu sein. Auch die Pyrmonter treten trotz des 1:0-Sieges gegen Kirchbrak auf der Stelle, wollen sich aber für die bittere 1:2-Hinspielniederlage revanchieren. Trainer Andreas Loges hat keine Aufstellungsprobleme.

Ebenfalls zweimal die Fußball-Stiefel schnüren muss die SSG Halvestorf. Heute (16 Uhr) gastiert der Tabellendritte beim um den Klassenerhalt zitternden SV Degersen, und am Montag (15 Uhr) wartet im Viertelfinale des Bezirkspokals die Aufgabe beim OSV Hannover. Für Trainer Ralf Fehrmann zwei Begegnungen, die er unbedingt positiv gestalten will. Zum einen, um in der Liga weiterhin die nur noch theoretischen Aufstiegschancen zu wahren, zum anderen, um mit dem Einzug ins Halbfinale einen der bislang größten Halvestorfer Erfolge perfekt zu machen. Die Situation scheint günstig, denn der einstige Zweitligist OSV dümpelt in der Bezirksliga, Staffel 2, im Niemandsland auf Platz acht herum. „Wir sind Favorit“, übt sich SSG-Sprecher Siegfried Vietz deshalb in Optimismus. Angeschlagen sind allerdings Soner Aslan, Michael Jermakowicz und Varinder Singh.

Auf der Abschiedstour in der Bezirksliga befindet sich Preußen Hameln 07 II. Am Montag (15 Uhr) reist das Schlusslicht zum FC Stadthagen und wird dort wohl nicht um die 17. Saisonniederlage herumkommen. Trainer Hassan Hamadi hat einmal mehr nur einen Minikader zur Verfügung und muss nun auch noch auf der Torhüterposition improvisieren. Jens Günther fehlt, dafür rückt möglicherweise Egzon Popoci zwischen die Pfosten.

SSG-Trainer Ralf Fehrmann.  rhs
  • SSG-Trainer Ralf Fehrmann. rhs

Copyright © Deister- und Weserzeitung 2018
Texte und Fotos von dewezet.de sind urheberrechtlich geschützt.
Weiterverwendung nur mit Genehmigung der Chefredaktion.

Mehr Artikel zum Thema
Weiterführende Artikel
    Anzeige
    Anzeige
    Kommentare