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Fußball: 07-Manager hat volles Vertrauen in Stelzer und Bartolillo

Trotz Misere – keine Panik bei Kierakowitz

BEZIRK HANNOVER. In der Fußball-Bezirksliga (Staffel 3) ist der FC Preussen Hameln zwar seit sechs Wochen sieglos. Aber für Manager Toni Kierakowitz gibt es trotz der sportlichen Misere noch keinen Grund zur Panik.

veröffentlicht am 17.10.2017 um 13:59 Uhr
aktualisiert am 17.10.2017 um 14:30 Uhr

Auf und Ab: In der Fußball-Bezirksliga erlebte Aufsteiger FC Preussen Hameln 07 bislang eine Achterbahnfahrt der Gefühle. Foto: awa
Roland Giehr

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Roland Giehr Leiter Sportredaktion zur Autorenseite
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Gute Zeiten – schlechte Zeiten. Freud und Leid liegen bei Toni Kierakowitz im Moment ganz dicht beieinander. Blickt er in die 2. Fußball-Bundesliga zu Sensationsaufsteiger Holstein Kiel, wird ihm in seiner beruflichen Eigenschaft als Spielerberater so richtig warm ums Herz. Denn mit Torhüter Kenneth Kronholm und Defensivspezialist Patrick Herrmann zählen gleich zwei Stammspieler der „Störche“ zu seinen Klienten. Dort läuft es. Wesentlich getrübter fällt der Blick des Managers da schon auf seinen Klub FC Preussen Hameln 07 in der Bezirksliga aus. Denn hier ist Tristesse angesagt. Seit dem 3. September (4:0 gegen FC Springe) ist der Aufsteiger schon sieglos und holte in letzten fünf Begegnungen gerade einmal zwei Punkte. Da rückt der Keller schnell näher.

„Das wir in einer starken Staffel spielen, wussten wir vorher. Aber natürlich haben wir uns alles ein bisschen anders vorgestellt und ein paar Punkte mehr hätten es schon sein können“, sieht Kierakowitz trotz der Misere noch keinen Grund zur Panik.

Obwohl der Trainerwechsel beim FC Preussen rein optisch jedenfalls noch keinerlei Wirkung gezeigt scheint. Das sieht der Manager allerdings anders: „Wir haben volles Vertrauen in Ansgar Stelzer und Gaetano Bartolillo und erkennen auch schon die neue Entwicklung in der Mannschaft. Das spiegelt sich leider noch nicht in den Ergebnissen wieder, aber das kommt noch“, bleibt Kierakowitz optimistisch, dass die Filla-Nachfolger die Kurve bekommen. Deadline für das Duo ist trotzdem erst einmal die Winterpause. Ob es dann möglicherweise neue Überlegungen gibt, ließ der 31-jährige 07-Manager aber noch offen: „Es ist nicht ausgeschlossen, dass wir uns noch einmal Gedanken über einen Trainer machen.“ Vielleicht aber auch noch über ein paar andere Personalien, denn der derzeitige 07-Kader ist eine weitere Baustelle. Viele Verletzungen, Urlaube oder gesperrte Spieler, irgendwer fehlt immer. Und so saß selbst Kierakowitz, der seine aktive Karriere schon vor über sieben Jahren beendete, beim 1:2 gegen Döhren als Ersatzspieler auf der Bank. Zum Einsatz kam er dann aber doch nicht.

Stets voll engagiert: Preussen-Manager Toni Kierakowitz. Foto: awa
  • Stets voll engagiert: Preussen-Manager Toni Kierakowitz. Foto: awa

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