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VfL gastiert in Glinde / Wick, Treutler, Kanngießer und Niemeyer angeschlagen

Trotz großer Personalsorgen gibt sich Wulff kämpferisch und optimistisch

Handball (jko). Große personelle Probleme plagen den VfL Hameln vor dem Regionalliga-Auswärtsspiel am Sonntag um 16 Uhr in der Elbe-Sporthalle bei der SG Eintracht Glinde. Daniel Wick verletzte sich im Heimspiel gegen Oebisfelde am rechten Knie und klagt seitdem über eine instabile Kniescheibe. Daniel Treutler laboriert an einer schmerzhaften Gelenkentzündung und Thorben Kanngießer zog sich bei seinem Einsatz in der A-Jugend des TSV Anderten eine Kapselverletzung am rechten Daumen zu und erhielt drei Wochen Sportverbot. Zudem steht ein Comeback des Langzeitverletzten Dominik Niemeyer in den Sternen.

veröffentlicht am 26.02.2009 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 10:41 Uhr

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Trotz dieser angespannten Personalsorgen gibt sich Trainer Hajo Wulff kämpferisch und zuversichtlich. „Glinde hat nicht mehr die Stärke vergangener Jahre. Insofern rechne ich mir trotz unserer Ausfälle dort durchaus etwas aus, wobei viel von der Tagesform der mir zur Verfügung stehenden Spieler abhängen wird“, so der Coach. „Ob die jungen Spieler wieder wie zuletzt erfolgreich in die Bresche springen muss man abwarten, weil es für sie schon ein Unterschied ist, ob sie zu Hause oder auswärts auftreten. Umso mehr hoffe ich, dass Oliver Glatz ähnlich stark wie zuletzt gegen Oebisfelde auftritt und wieder unser Leader ist“, sagt Wulff, für den auch klar ist, „dass unser Kapitän nach seiner guten Quote der Vorwoche jetzt auch wieder die Siebenmeter wirft.“

Begeistert ist der Trainer vom Engagement seiner Mannschaft und der guten Stimmung im Team. Aufgrund des ungewohnten Sonntag-Termins hatte er den Trainingsplan geändert, am Montag freigegeben und dafür am heutigen Freitag eine Übungseinheit angesetzt. „Trotzdem kamen die Spieler am Montag zur gewohnten Zeit in die Halle und trainierten unter der Regie von Christian Raddatz“, freut sich Wulff und fügt schmunzelnd hinzu: „Ich weiß aber ehrlich gesagt nicht, ob die Jungs das freiwillig gemacht haben oder ob sie alle den Trainingsplan nicht gelesen hatten. Da ist noch keiner so richtig mit der Sprache rausgerückt.“ Glinde verfügt neben einigen Routiniers wie Torjäger Matthias Scheller, dessen Einsatz aufgrund eines Bänderriss im Sprunggelenk fraglich ist, oder Abwehrchef Lars Beyreis über jede Menge hoffnungsvoller Talente.

Wenns nicht läuft,

kommt Sven Liesegang

Sie haben ihre Ausbildung größtenteils in der Magdeburger Handballschule genossen. Zuletzt beim 35:35 gegen Beckdorf glänzten unter anderem der 19-jährige Marc Oswald mit zehn und der erst 18-jährige Marc Hüls mit acht Treffern. Und wenn es mal nicht so läuft, wechselt sich Ex-Profi und Spielertrainer Sven Liesegang selbst ein.

Verletzt: D. Wick jko


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