weather-image
×

Schwere Zeiten für Verbandsliga-Handballer der HSG Fuhlen/Hessisch Oldendorf

Tristesse am Rosenbusch

Hessisch Oldendorf. Vier Niederlagen in Serie, 4:10 Punkte: Als Tabellenschlusslicht stecken die Verbandsliga-Handballer der HSG Fuhlen/Hessisch Oldendorf im Abstiegskampf. Doch obwohl am Rosenbusch die Rote Laterne leuchtet, gibt es für Trainer Griese keinen Grund zur Panik: „Wir müssen Ruhe bewahren.“

veröffentlicht am 26.11.2015 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 26.10.2016 um 08:49 Uhr

Autor:

„Wir kämpfen diesmal gegen den Abstieg“, lautete schon vor dem Saisonstart die düstere Prognose von Carem Griese. Und der Trainer der HSG Fuhlen/Hessisch Oldendorf scheint mit seiner Aussage richtig gelegen zu haben. Denn bereits nach sieben Spieltagen leuchtet am Rosenbusch die Rote Laterne. Die HSG-Handballer zieren erstmals das Tabellenende der Verbandsliga, der fünfthöchsten Spielklasse.

Vier Niederlagen in Serie, 4:10 Punkte. Mit stotterndem Motor hat sich die Mannschaft um Spielmacher Jan-Torben Weidemann erst einmal im Tabellenkeller festgefahren. „Die Konkurrenz ist deutlich stärker geworden“, hatte Griese schon bei der Staffeleinteilung erkannt. „Für uns kann es nur darum gehen, den Klassenerhalt zu schaffen.“ Und im Abstiegskampf ist er mit seinen Spielern spätestens nach der ersten Heimpleite gegen Fallersleben mittendrin. Der MTV Moringen, der wenige Tage vor dem ersten Spieltag seine Mannschaft zurückzog, steht zwar schon als Absteiger fest. Doch am Ende der Spielzeit werden drei weitere Vereine in den sauren Abstiegsapfel beißen müssen. Denn aus der auf 17 Vereine aufgeblähten Oberliga werden ebenfalls drei Mannschaften nach unten durchgereicht. Heißt im Klartext, dass die Handballer am Ende der Saison als Zehnter einlaufen müssen, um den Abstiegssorgen aus dem Weg gehen zu können.

Ein schwieriges Unterfangen, denn richtig rund läuft es bislang bei der HSG noch nicht. So mangelte es nicht nur an der nötigen Trainingsintensität. Carem Griese vermisst bislang die Tugenden, die sein Team in der vergangenen Saison auszeichnete: „Da haben wir Spiele, die auf der Kippe standen, mit großem Kampf und unbedingten Siegeswillen für uns entschieden.“ In der laufenden Spielzeit lodert das Feuer noch nicht so recht, deshalb müssen die HSG-Handballer unbedingt noch ein paar Kohlen nachlegen. In Alarmbereitschaft befindet sich Griese noch nicht: „Die Situation ist noch vertretbar. Allein die Heimniederlage gegen Fallersleben war nicht geplant.“ Für ihn heißt es „Ruhe bewahren“. Auch, weil die Mannschaft sich an einen Tisch gesetzt, Tacheles geredet hat und dem Trainer Besserung gelobte. Für Griese ein „positiver Impuls“ vor dem wichtigen Heimspiel gegen den MTV Müden/Oertze. Gegen den punktgleichen Tabellennachbarn dürfte sich am Samstag (19 Uhr) auch die Personalsituation deutlich verbessert haben. Bis auf den verletzten Malte Hrabak können alle Spieler das Trikot überstreifen. Gute Aussichten, dass die Negativserie ihr Ende findet.

Trainer Carem Griese


Copyright © Deister- und Weserzeitung 2021
Texte und Fotos von dewezet.de sind urheberrechtlich geschützt.
Weiterverwendung nur mit Genehmigung der Chefredaktion.


Anzeige
Weiterführende Artikel
    Anzeige
    Anzeige
    Kontakt
    Redaktion
    E-Mail: redaktion@dewezet.de
    Telefon: 05151 - 200 420/432
    Anzeigen
    Anzeigen (Online): Online-Service-Center
    Anzeigen (Telefonisch): 05151 / 200 - 666
    Abo-Service
    Abo-Service (Online): Online-Service-Center
    Abo-Service (Telefonisch): 05151 / 200 777

    Keine Zeitung bekommen? Hier zur Zustell-Reklamation.
    X
    Kontakt