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Emmerthaler Kreispokal-Triumph im Elfmeterschießen

Treffen, Muckis zeigen! Beims wie Balotelli

Großenwieden. Mit dem letzten Elfmeter schoss er die TSG Emmerthal in den Kreispokal-Himmel. Nervenflattern kannte Florian Beims nicht. Und danach nahm sie ihren Lauf: seine Jubeltour quer über den Platz. Das grün-weiße Trikot in der Hand und in Bodybuilding-Pose wie einst Mario Balotelli bei der EM 2012.

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Klaus Frye

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Klaus Frye Sportreporter zur Autorenseite

Mit seinem entscheidenden Elfmeter zum 5:3 (0:0; 1:1)-Sieg gegen den TSV Bisperode hatte Beims nach 41 Jahren den dritten Pokaltriumph der TSG Emmerthal in der Geschichte des Kreisfußball-Verbandes perfekt gemacht und eine lange Pokalnacht der TSG eingeläutet. Vor ihm hatten schon Slava Gess, Manuel Capobianco und Daniel Magaschütz mit ihren verwandelten Elfmetern den Grundstein zum Sieg gelegt. Bei Bisperode lagen im entscheidenden Moment die Nerven einfach blank. Die Fehlschüsse von Daniel Krikunenko und Markus Dudla, die Emmerthals Torhüter Niels Conrad parierte, waren bestimmt nicht eingeplant. Während der regulären Spielzeit durfte der TSV nach der späten Führung durch Dominik Fecho (87.) nur kurz vom Triumph träumen. Denn fast postwendend glich Daniel Magaschütz (88.) per Foulelfmeter schon wieder aus.

Das war nicht sein Tag: Bisperodes Krikunenko (li.) kam erst ins Stolpern und verschoss dann noch einen Elfmeter.nls

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