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Philipp Arne Bergmann und Yannick Harms bereiten sich auf Fuerteventura auf die Beachvolleyball-Saison vor

Trainieren, wo andere Urlaub machen

Jandia. Sonne, Strand und Meer: Die Hamelner Beachvolleyball-Profis Philipp Arne Bergmann und Yannick Harms trainieren da, wo andere Leute in den Wintermonaten gerne Urlaub machen: Auf Fuerteventura – eine der Kanarischen Inseln im Atlantischen Ozean.

veröffentlicht am 03.03.2016 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 13:16 Uhr

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Autor

Andreas Rosslan Sportreporter zur Autorenseite

In den vergangenen zehn Tagen absolvierten Bergmann und Harms auf der sonnenverwöhnten Ferieninsel ihr erstes Trainingslager, um sich gemeinsam mit vier anderen deutschen Beachvolleyballteams für die neue Saison vorzubereiten. Und zwar im Robinson Club, der direkt am kilometerlangen Sandstrand in Jandia Playa, einer Halbinsel im Süden vor Fuerteventura, liegt und eine eigene Beachvolleyball-Anlage quasi direkt vor der Haustür hat. „Das ist ideal hier“, schwärmt Bergmann über die „optimalen Trainingsbedingungen“. Unter der Regie der Bundestrainer Jörg Ahmann und Eric Koreng haben Bergmann und Harms in den vergangenen Tagen „hart gearbeitet“ und „intensiv trainiert“. Täglich bis zu fünf Stunden wurde im feinen Sand gebaggert, gepritscht und geschmettert, an der körperlichen Fitness gearbeitet und schwerpunktmäßig der Spielaufbau, das Zuspiel und die Annahme geübt.

Und auch das Wetter spielte mit. Es war zwar windig, aber es schien überwiegend die Sonne. Und das so stark, dass sich Bergmann gleich am ersten Tag einen Sonnenbrand zuzog: „Kein Wunder, wir haben ja vorher nur in der Halle trainiert und waren die Sonne gar nicht mehr gewöhnt.“ Trotz des Sonnenbrandes hat es Bergmann bei Temperaturen von 20 bis 25 Grad genossen, „endlich mal wieder an der frischen Luft zu trainieren. Unter freiem Himmel macht das Training einfach mehr Spaß als in der Halle. Da hat man manchmal das Gefühl, dass einem die Decke auf den Kopf fällt“.

Auf Fuerteventura wurde fleißig trainiert, nur am Sonntag gaben die Trainer ihren Schützlingen einen Tag trainingsfrei. „Da haben wir einfach nur relaxed, waren in der Sauna und haben uns das Volleyball-Pokalfinale angeschaut“, so Bergmann. „Eigentlich wollten wir einen Segeltörn machen. Aber der fiel leider aus, weil es zu windig war“, sagt Bergmann, der den Koffer für die Rückreise bereits gepackt hat. Denn heute Nachmittag fliegen die Beachvolleyballer zurück nach Deutschland. Bergmann und Harms werden in den nächsten Wochen am Olympiastützpunkt in Stuttgart ihre Vorbereitung fortsetzen. Ende März folgt ein zweites Trainingslager in Side (Türkei), bevor Ende April die Saison losgeht. „Eigentlich wollten wir als Titelverteidiger beim Top-Ten-Turnier in Hannover starten. Aber das überschneidet sich leider mit dem Super-Cup in Münster“, so Bergmann. Und das erste Turnier der Deutschlandtour (29. April bis 1. Mai) hat für das Duo oberste Priorität. Denn das Saisonziel ist die erneute Qualifikation für die deutsche Meisterschaft in Timmendorfer Strand. Und da wollen Bergmann/Harms unbedingt wieder dabei sein.



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