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Jörn Waczynski übernimmt Bezirksoberligisten

Trainerwechsel: Sakir Urunow muss gehen!

Fußball (aro). Jetzt steht es fest: Bezirksoberligist HSC BW Tündern trennt sich mit sofortiger Wirkung von Sakir Urunow! Der Trainer sollte das Team als Interimscoach eigentlich bis zum Saisonende betreuen. Doch der 56-jährige Physiotherapeut, der als Co-Trainer im Dezember das Amt nach dem Rücktritt von Milan Rukavina übernahm, musste nach nur 80 Tagen den Trainerstuhl schon wieder räumen. Sein Nachfolger wird bis zum Ende dieser Spielzeit Reserve-Coach Jörn Waczynski. Im Sommer wird dann Siegfried Motzner die „Schwalben“ übernehmen.

veröffentlicht am 28.02.2010 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 28.10.2016 um 01:41 Uhr

„Wir haben frühzeitig die Weichen für die neue Saison gestellt“, begründet der zweite Vereinsvorsitzende Ulrich Rogmann die Entscheidung. Dass sich der Verein entschloss, unmittelbar vor Ende der Winterpause noch einmal den Trainer auszuwechseln, ist zwar auf den ersten Blick schwer nachzuvollziehen. „Aber den richtigen Zeitpunkt gibt es für einen Trainerwechsel sowieso nicht“, betont Rogmann. Dass die Chemie zwischen Mannschaft und Trainer nicht gestimmt haben soll, sei nicht der Grund für den Trainerwechsel gewesen. Weil Waczynski an Spieltagen nicht zwei Mannschaften gleichzeitig coachen kann, soll Udo Lentge die Zweite betreuen. Dass nach der Trennung von Urunow auch Manager Holger Herzfeld zurücktrat, ist nur eine Randnotiz. Der erfolglose HSC-Manager, der den Verein eigentlich erst im Sommer verlassen wollte, hatte mit den Planungen für die neue Saison nichts mehr zu tun. Mit Manfred Lentge haben die „Schwalben“ bereits einen kompetenten Nachfolger gefunden, der sich in der heimischen Fußballszene bestens auskennt.

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