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Trainerwechsel in Tündern: Urunow muss gehen!

Hameln (aro). Seit zwei Wochen pfeifen es die Spatzen von den Dächern - jetzt steht es fest: Fußball-Bezirksoberligist HSC BW Tündern trennt sich mit sofortiger Wirkung von Sakir Urunow! Der 56-jährige Physiotherapeut, der als Co-Trainer im Dezember das Amt nach dem Rücktritt von Milan Rukavina übernahm, musste nach nur 80 Tagen den Trainerstuhl schon wieder räumen. Sein Nachfolger wird bis zum Ende dieser Spielzeit Reserve-Coach Jörn Waczynski. Im Sommer wird dann, wie berichtet, Siegfried Motzner die Elf der Blau-Weißen übernehmen.

veröffentlicht am 27.02.2010 um 11:46 Uhr
aktualisiert am 28.10.2016 um 01:41 Uhr

Hameln (aro). Seit zwei Wochen pfeifen es die Spatzen von den Dächern - jetzt steht es fest: Fußball-Bezirksoberligist HSC BW Tündern trennt sich mit sofortiger Wirkung von Sakir Urunow! Der 56-jährige Physiotherapeut, der als Co-Trainer im Dezember das Amt nach dem Rücktritt von Milan Rukavina übernahm, musste nach nur 80 Tagen den Trainerstuhl schon wieder räumen. Sein Nachfolger wird bis zum Ende dieser Spielzeit Reserve-Coach Jörn Waczynski. Im Sommer wird dann, wie berichtet, Siegfried Motzner die Elf der Blau-Weißen übernehmen.
„Wir haben frühzeitig die Weichen für die neue Saison gestellt“, begründet der 2. Vereinsvorsitzende Ulrich Rogmann die Entscheidung. Dass sich der Verein entschloss, unmittelbar vor Ende der Winterpause noch einmal den Trainer auszuwechseln, ist zwar auf den ersten Blick schwer nachzuvollziehen. „Aber den richtigen Zeitpunkt gibt es für einen Trainerwechsel sowieso nicht“, betont Rogmann. Dass die Chemie zwischen Mannschaft und Trainer nicht gestimmt haben soll, sei nicht der Grund für die Trennung gewesen. „Im Hinblick auf die nächste Saison soll die erste und zweite Mannschaft enger zusammenarbeiten“, so Rogmann. Deshalb habe sich der Vereinsvorstand für Waczynski, der auch in der nächsten Saison die Reserve trainiert, als neuen Interimscoach entschieden. „Wir wollen uns bis zum Saisonende so teuer wie möglich verkaufen - und noch das eine oder andere Spiel in der Bezirksoberliga gewinnen“, kündigt Waczynski an. Das Bezirksoberliga- und Bezirksligateam werden gemeinsam trainieren, „weil der Kader sehr dünn besetzt ist“. Weil Waczynski an Spieltagen nicht zwei Mannschaften gleichzeitig coachen kann, soll Udo Lentge die Zweite betreuen.
Dass nach der Trennung von Urunow auch Manager Holger Herzfeld zurücktrat, ist nur eine Randnotiz. Der erfolglose HSC-Manager, der den Verein eigentlich erst im Sommer verlassen wollte, hatte mit den Planungen für die neue Saison nichts mehr zu tun. Mit Manfred Lentge haben die „Schwalben“ bereits einen kompetenten Nachfolger gefunden, der sich in der heimischen Fußballszene bestens auskennt.



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