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Tünderns neuer Trainer glaubt ganz fest an Klassenerhalt

Trainer Milan Rukavina: „Ich bin kein Traumtänzer“

Fußball (hjk). Er ist temperamentvoll, aber nicht heißblütig. Was er in Angriff nimmt, will er auch perfekt und erfolgreich abschließen. So gesehen, geht der Bezirksoberligist HSC Blau-Weiß Tündern mit dem richtigen Trainer in die am Wochenende beginnende Punktspielsaison. Milan Rukavina ist jetzt der Chef auf der Kommandobrücke. Der 38-Jährige, der Wilfried Bergmann beerbte, betritt Neuland. Tündern ist seine erste Station als alleinverantwortlicher Trainer. Auf ihn wartet ein hammerharter Job – und auf seine neu formierte Mannschaft eine turbulente Saison, da muss man kein Prophet sein.

veröffentlicht am 05.08.2009 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 29.10.2016 um 22:41 Uhr

Als Himmelfahrtskommando aber sieht Rukavina seine neue Aufgabe keinesfalls. „Ich bin ein durch und durch positiv denkender Mensch. Wir werden das Ding schon schaukeln“, sagt der Übungsleiter, der von 1998 bis 2007 beim FC Springe auf Bezirksebene spielte und hier ab 2001 auch sechs Jahre lang als Spielertrainer am Ball war. „Das war eine gute Zeit – auch deshalb, weil ich mich vor zwei Jahren in Springe mit dem Gewinn des Bezirkspokals verabschiedet habe“, betont der gebürtige Cuxhavener, dessen Eltern aus Kroatien stammen. In Springe landete er auch privat einen Volltreffer: hier lernte er seine Frau kennen. Inzwischen ist Rukavina stolzer Vater einer vier Jahre alten Tochter. „Die hat mit Fußball, ganz im Gegensatz zu mir und meinen drei Brüdern, mit Fußball noch nichts am Hut“, schmunzelt der 38-Jährige, der in Springe wohnt und in Stadthagen bei der Agentur für Arbeit seinem Hauptberuf nachgeht.

Was seinen sportlichen Job in Tündern betrifft, so ist der ehemalige offensive Mittelfeldspieler von Preußen 07, HSC Tündern und SSG Halvestorf fest vom Klassenerhalt seiner Mannschaft überzeugt. „Ich bin kein Traumtänzer, aber wir sind mit Sicherheit nicht so schlecht wie uns manche Experten einstufen“, sagt der Coach.

„Mit den Youngstern muss man Geduld haben“

Trotz der Abgänge von Günzel, Hau, Meyer und den Sfalanga-Brüdern „habe ich Qualität im Kader“, betont Rukavina. Seine Neuzugänge Jaber (TSV Bisperode), Kuska, Möller, Schulz, Lukas Kelle, Safwan (alle eigene A-Jugend), Engel, Forche und Kiessig (2. Herren) sind alles junge Hüpfer im Alter zwischen 18 und 22 Jahren. „In ihnen steckt Potenzial“, hat der Trainer erkannt. Er weiß aber auch, dass man mit den Youngstern „viel Geduld haben muss“. Doch viel Zeit hat der 38-Jährige nicht. Er besitzt einen Ein-Jahres-Vertrag – und nach 30 Spielen wird knallhart abgerechnet. Wegen der Spielklassenreform reicht vermutlich erst Platz 10 zum Klassenerhalt. Rukavina: „Ich will mindestens Neunter werden.“ Eine klare Ansage. Aber ehrgeizig war er ja schon immer. Auch als Spieler.

Hütchenspieler: Milan Rukavina, der neue Chefcoach des Bezirksoberligisten HSC Blau-Weiß Tündern, steht mit den „Schwalben“ vor einer schweren Saison. Der 38-Jährige trat in Tündern die Nachfolge von Wilfried Bergmann an.

Foto: aro



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