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Handball: Rohrsens Torhüterin kehrt erst nach der Herbstpause in den MTV-Kader zurück

Traege-Comeback verzögert sich

veröffentlicht am 14.09.2016 um 00:00 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 13:08 Uhr

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Andreas Rosslan Sportreporter zur Autorenseite

Eigentlich hatte Michaela Schostag im Juli 2015 ihren Rücktritt verkündet und schloss damals ein Comeback für Rohrsens Handballfrauen aus. „Wir haben in Rohrsen zwölf Jahre gespielt. Jetzt schmerzt der Körper, und irgendwann ist es auch mal zu viel“, begründete Michaela damals die Entscheidung, die ihr und ihrer Schwester Manuela damals sehr schwerfiel. „Im Moment steht Handball bei uns überhaupt nicht zur Debatte. Drei, oft auch viermal Training in der Woche und die Spiele am Wochenende waren zeitlich schon ein riesiger Aufwand, unter dem auch das Privatleben gelitten hat. Und immer wieder hundert Prozent zu geben, geht einfach nicht mehr.“ Deshalb hatten sich die Schostag-Schwestern beide gemeinsam dazu entschlossen, bei Rohrsens Erste ihre Handball-Karriere zu beenden. Endgültig. Doch manchmal kommt es anders als geplant.

Bei Rohrsens erstem Auswärtsspiel der noch jungen Oberliga-Saison stand Michaela Schostag, die bis zu ihrem Rücktritt eine gefühlte Ewigkeit beim MTV die unumstrittene Nummer eins war, am vergangenen Samstag bei der 24:32-Pleite gegen den Hannoverschen SC nach langer Pause nun doch wieder zwischen Pfosten. Der Grund: Mit Melanie Traege und Ariane Böhm fielen beide Torhüterinnen aus. Böhm war privat verhindert, Traege ist nach ihrem Wadenbeinbruch immer noch nicht fit. Somit hatte Rohrsens Coach Carem Griese plötzlich keine Torhüterin mehr im Kader. Deshalb war er froh, „dass Michi uns hilft. Es ist eine Not-Situation und soll nicht der Rücktritt vom Rücktritt sein“.

Beim Heimspiel am Samstag (17.30 Uhr) wird Böhm wieder dabei sein, Traege aber nicht. Ursprünglich ging Griese davon aus, dass Traege nach ihrem Wadenbeinbruch im Mai „nur“ sechs Wochen ausfallen und bis zum Trainingsstart am 17. Juli wieder fit sein würde. Doch daraus wurde nichts. Die Torhüterin trainiert laut Griese „im Rahmen ihrer Möglichkeiten“ zwar schon wieder. Um kein Risiko einzugehen, soll Traege ihr Comeback voraussichtlich aber erst am 22. Oktober im ersten Heimspiel nach der Herbstpause gegen die SG Zweidorf/Bortfeld feiern.

„Wenn wir im Mai gewusst hätten, dass Melli so lange ausfällt, hätten wir versucht, noch eine weitere Torhüterin zu holen. Jetzt ist es leider zu spät, um noch zu reagieren“, sagt Rohrsens Teammanagerin Nina Griese. Erst nach den Herbstferien werde sich die personelle Lage auf der Torhüterposition wieder entspannen. Bis dahin stehen für Rohrsens Frauen noch zwei Spiele auf dem Programm. Erst am Samstag das Heimspiel gegen Northeim und eine Woche später bei Eintracht Hildesheim.



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