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Fußball: Nach Harland-Rücktritt: Die Trainerfrage ist bei WTW Wallensen längst geklärt

Torsten wer?

WALLENSEN. Nach dem Rücktritt von Dietmar Harland ist die Trainerfrage beim Fußball-Kreisligisten WTW Wallensen offenbar längst geklärt. Der Nachfolger steht nach Dewezet-Informationen schon fest.

veröffentlicht am 15.09.2018 um 00:00 Uhr

Torsten Fredrich Foto: Christ
aro

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Andreas Rosslan Sportreporter zur Autorenseite
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Das ging ja fix. Nach dem Rücktritt von Dietmar Harland ist die Trainerfrage beim Fußball-Kreisligisten WTW Wallensen längst geklärt. Der Nachfolger steht nach Dewezet-Informationen schon fest. Bereits vor zwei Wochen kursierte beim Ostkreisderby in Lauenstein das Gerücht, dass Wallensens neuer Coach unter den Zuschauern gewesen sein soll. Das war er auch. Sein Name: Torsten Fredrich.

Torsten wer? Der 56-Jährige ist zwar seit über 30 Jahren Fußballtrainer, aber in Hameln-Pyrmont noch nahezu unbekannt. Fredrich trainiert zurzeit im Kreis Hildesheim den Heinder SV. Das sei aber nur ein Freundschaftsdienst, wie er selbst sagt. Beim Tabellensechsten der 2. Kreisklasse (Staffel B) hat Wallensens neuer Coach bereits seinen Abschied zum Monatsende angekündigt. „Ich habe den Vorstand vor einigen Tagen über meinen Wechsel nach Wallensen informiert“, sagt Fredrich, der in den nächsten Tagen als WTW-Coach offiziell vorgestellt wird. Beim Heimspiel am Sonntag gegen den FC Preussen Hameln 07 wird noch einmal Wallensens Vereinschef Sven Köhne als Interimscoach aushelfen, dann übernimmt Fredrich den Trainerjob. So ist es jedenfalls geplant.

Dass es beim Vize-Meister der Vorsaison, der den Bezirksliga-Aufstieg in der Relegation nur knapp verpasste, momentan nicht so läuft, ist für den neuen WTW-Coach aufgrund der langen Verletztenliste keine Überraschung: „Die vielen Verletzten sind meiner Meinung nach zurzeit das Hauptproblem. Der Kader kann so viele Ausfälle nicht verkraften.“

Vor Saisonbeginn zählte Wallensen als Vizemeister zu den Titelfavoriten, doch das Thema Meisterschaft hat sich für WTW bereits nach sieben Spieltagen fast schon erledigt. Das sieht auch Fredrich so. Als Tabellenneunter hat WTW schon 14 Punkte Rückstand auf Tabellenführer Germania Hagen. Und auch der zweite (Relegations-)Platz ist bereits acht Punkte entfernt. „Wir müssen in dieser Saison kleinere Brötchen backen. Aber nächste Saison wollen wir oben angreifen. Mein Ziel ist der Aufstieg in die Bezirksliga“, verkündet Fredrich selbstbewusst. Das Selbstbewusstsein kommt nicht von ungefähr, denn als Trainer hat der 56-Jährige unter anderem den SV Bockenem in der Niedersachenliga (heute Oberliga) trainiert. Das ist aber schon eine gefühlte Ewigkeit her. Auch in Alfeld, Duingen, Eberholzen, Gronau, Freden, Himmelsthür, Giesen arbeitete Fredrich in den vergangenen Jahren als Trainer – und das durchaus erfolgreich: „Ich war unter anderem sieben Jahre Trainer in Gronau und habe den Verein von der 1. Kreisklasse bis in die Bezirksliga geführt.“

In Wallensen möchte Fredrich an seine bisherigen Erfolge als Trainer anknüpfen. Im WTW-Kader sind übrigens auch einige Spieler, mit denen er verwandt ist: Dominik, Axel und Mirko Wulf. „Dass ich einmal meinen Schwager und meine Neffen trainiere, hatte ich eigentlich nicht geplant.“ Aber manchmal kommt es anders als man denkt.



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