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Oberligist TSG Emmerthal setzt im Abstiegskampf auf den Erfahrungsschatz des Ex-Nationalspielers

Torjäger hilft Trainer: Gerfen macht jetzt mehr

251 Tore erzielte Peter Gerfen (links) bereits für Oberligist TSG Emmerthal. In der heißen Schlussphase der Saison erwartet man im TSG-Lager, dass der Ex-Nationalspieler seine Erfahrung noch mehr einbringt.

veröffentlicht am 04.03.2009 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 08:41 Uhr

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Foto: nls

Handball (kf). Die TSG Emmerthal bläst in der Oberliga kräftig zur Attacke, denn nach dem überraschenden Auswärtssieg in Eyendorf (32:30) sind im Kampf um den Klassenerhalt wieder alle Ampeln auf Grün gestellt.

Mehr Verantwortung in den letzten neun Begegnungen soll nun auch Peter Gerfen übernehmen. Der einstige Torschützenkönig der Bundesliga will sich nach seinem Rauswurf beim Verbandsligisten SV Alfeld noch einmal richtig reinknieen und Trainer Matthias Braun nicht nur auf dem Feld unterstützen. Getreu dem Motto „Torjäger hilft Trainer“ wird sich der 38-jährige deutsche Ex-Nationalspieler nun auch verstärkt bei den Übungseinheiten mit einbringen. Ein Engagement, von dem sich TSG-Handball-Chef Stephan Kutschera in der entscheidenden Phase der bislang wenig erfolgreich verlaufenen Oberliga-Saison noch einmal einen großen Schub nach vorn verspricht.

„Peter muss jetzt einfach mehr machen. Mit seiner großen Erfahrung ist es wichtig, dass er die jungen Spieler in dieser Phase quasi an die Hand nimmt“, erwartet der Abteilungsleiter vom Routinier, der mit 251 Treffern die Torschützenliste der vierten Liga klar anführt.

TSG-Trainer Braun  Foto: nls
  • TSG-Trainer Braun Foto: nls

Auch Trainer Braun ist mit dieser neuen Konstellation sehr zufrieden: „Jetzt läuft es endlich so, wie ich es mir schon von Saisonbeginn an gewünscht habe. Ich brauche so einen erfahrenen Spieler wie Peter Gerfen nicht nur als Torfabrik. Er muss die Spieler auch im Training anschieben.“ Für den TSG-Coach ist schnell klar geworden, dass der 38-jährige Kopf der Mannschaft seinen Mitstreitern viel vermitteln kann: „Von diesem Erfahrungsschatz können nicht nur die jüngeren Spieler profitieren.“

Der Mann auf der Trainerbank denkt vor allem an das nächste Heimspiel (15. März) gegen Schlusslicht Altwarmbüchen: „Da können wir nicht tiefstapeln. Wenn wir die Klasse halten wollen, müssen wir voll auf Sieg spielen.“



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