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Tolles Debüt: Mawlud mit Torriecher

Fußball (aro). „Mawlud wer?“ Seinen Namen kannten vor der Partie gegen Wolfsburg selbst die Preußen-Fans nicht: Jwtiar Mawlud erzielte gegen das Starensemble den Ehrentreffer für den Hamelner Traditionsklub. Nach einem strammen Freistoß von Ruven Klimke, den VfL-Torwart André Lenz nicht festhalten konnte, verkürzte der 17-jährige Iraker, der mit sechs Jahren nach Deutschland gekommen ist, eiskalt zum 1:3 (65.). Das war kurz nach seiner Einwechslung. Über sein Tor gegen den Meister freute sich der junge Mann mit der Rückennummer „3“ riesig: „Besser geht´s nicht!“ Zwar habe er etwas Glück gehabt, aber Zufall sei es nicht gewesen, dass er goldrichtig gestanden habe: „Ich habe schon oft meinen Torjägerinstinkt bewiesen“, sagt Mawlud, der erst seit zwei Wochen bei Preußen trainiert. Einen Tag vor dem Wolfsburg-Spiel besiegelte er mit seiner Unterschrift seinen Wechsel von Eintracht Braunschweig zu 07. „Mein Vorbild ist Zidane“, sagt der junge Spielmacher, die eigentlich noch bei den A-Junioren spielen kann. Er will aber die Chance nutzen, sich in der Oberliga durchzusetzen. Für Trainer Kai Oswald ist der 17-Jährige ein hoffnungsvolles Talent: „Er ist ein typischer `Zehner´, der technisch stark ist.“ Allerdings fehle ihm noch die körperliche Robustheit und Schnelligkeit.

veröffentlicht am 06.09.2009 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 29.10.2016 um 14:41 Uhr

J. Mawlud

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