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Handball: Jürgens und Otto beim Oberliga-Topspiel Hameln contra Vinnhorst im Fokus

Tim gegen Tim – Treff der Torjäger

HAMELN. Sie sind nicht nur beste Freunde, sondern wohnen in Hannover auch zusammen in einer WG. Am Samstag ruht die Freundschaft aber, wenn die beiden Top-Torjäger des VfL Hameln und des Oberliga-Spitzenreiters TuS Vinnhorst in der Sporthalle Afferde (19.15 Uhr) beim Gipfeltreffen der Liga die Klingen kreuzen.

veröffentlicht am 09.11.2018 um 17:08 Uhr

Sie könnten beim Oberliga-Duell die Hauptrollen übernehmen: Die Torjäger Tim Jürgens (VfL) und Tim Otto (Vinnhorst). Fotos: nls/pr
Klaus Frye

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Klaus Frye Sportreporter zur Autorenseite
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HAMELN. Sie sind nicht nur beste Freunde, sondern wohnen in Hannover auch zusammen in einer WG. Tim Jürgens und Tim Otto leben aber nicht nur unter einem Dach, die beiden ziehen auch mal gemeinsam durch die Altstadt. Das Handball-Duo versteht sich eben. Uneinig sind sich die beiden eigentlich nur, wenn es darum geht, wer mal wieder abwaschen muss. So heißt es bei der Hannover-WG „Ein Freund, ein guter Freund“.

Doch wenn sich die beiden Torjäger heute (19.15 Uhr) in Afferde im Oberliga-Top-Spiel zwischen dem VfL Hameln und Tabellenführer TuS Vinnhorst gegenüberstehen, steht die Freundschaft nur an zweiter Stelle. Dann geht es auf dem Parkett beim Torjäger-Duell Tim gegen Tim richtig zur Sache. Jürgens erzielte für den VfL bislang 44 Tore, Otto traf 41-mal für Vinnhorst. Doch packende Zweikämpfe der beiden bekommen die Zuschauer wohl kaum zu sehen. „Während des Spiels werden sich unsere Wege eher selten kreuzen“, weiß Tim Jürgens, der beim VfL erneut die Hauptrolle in Sachen Tempogegenstoß übernehmen wird. „Durch unser schnelles Spiel über die Außen liegen die Vorteile diesmal wohl bei mir.“ Das Kampfgebiet seines wurfgewaltigen WG-Partners ist natürlich der Rückraum. Und um den Aktionsradius des 1,91 Meter großen Hünen hier einzuschränken, könnte Hamelns Trainer Sven Hylmar zwei weitere ehemalige Wegbegleiter des Vinnhorster Torgaranten ins Spiel bringen. Auch André Brodhage und Daniel Maczka spielten mit Otto gemeinsam in der Jugend-Bundesliga. Die haben die eine oder andere Finte, die ihren Ex-Kollegen mit „der rechten Klebe“ schon zu A-Jugendzeiten in Duellen gegen den SC Magdeburg, die Füchse Berlin, TBV Lemgo oder die Recken aus Burgdorf auszeichnete, bestimmt noch gut im Gedächtnis. Doch Vorsicht ist bekanntlich die Mutter der Porzellankiste – Vinnhorst hat mehr als Tim Otto im Aufgebot. Beim von Nei Cruz Portela trainierten Aufstiegsaspiranten stehen mit Hendrik Pollex, Jonas Borgmann, Nils Eichenberger und Jakob Bormann vier weitere Ex-Springer mit Zweit- und Drittligaerfahrung im Kader.

Trotz der großen Namen hat VfL-Coach Sven Hylmar dennoch die Devise „Verlieren verboten“ ausgegeben und den Akteuren vom Mittelland-Kanal schon im Vorfeld den Kampf angesagt: „Wenn die zu uns kommen, müssen sie erst mal beweisen, dass sie tatsächlich die Besten sind.“ Und Hylmar ist sich sicher, dass seine Jungs gerade gegen „die lustigen Hannoveraner“ in rappelvoller Halle deutlich mehr als 100 Prozent bieten werden.

Auch wenn er an seiner Taktik noch ein wenig felen muss. Denn Oliver Glatz muss aus familiären Gründen passen und Andreas Gödecke fällt wohl bis zum Jahresende aus. Das „Holzhäuser Urgestein“ im VfL-Team musste sich einem Eingriff am Meniskus unterziehen. „Alles gutgegangen. Bin am Samstag dabei. Ich kann euch doch nicht alleine lassen“, teilte er der Mannschaft schon kurz nach der Operation aus der MHH Hannover mit.



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