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Beim 17. TCW-Cup in Klein Berkel stellt der 13-jährige Jonas Dorn sein Talent unter Beweis

Tennis-Ass Roger Federer ist sein Vorbild

Tennis. Wenn Jonas Dorn heute Vormittag um 10 Uhr im Halbfinale mit „Handball-Legende“ Danilo Loncovic beim 17. TCW-Cup in Klein Berkel die Schläger kreuzt, dann ist der 13-jährige optimistisch, durch einen Sieg gegen seinen 45 Jahre älteren Gegner ins Finale auf Kreisebene zu kommen. „Ich kenne meine Stärke, weiß aber auch, dass Lonco sicher seine ganze Kraft und Routine einsetzen wird, um mir den Weg ins Finale zu versperren“, so der Realschüler, der bereits seit seinem sechsten Lebensjahr auf dem Centre-Court steht und seitdem von Tennislehrer Sven Fels (41) trainiert wird.

veröffentlicht am 30.07.2010 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 27.10.2016 um 11:21 Uhr

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Jonas gehört inzwischen zur erfolgreichen Nachwuchs-Bezirksklassenmannschaft des TC Westend, die Vizemeister wurde. Beim TCW spielt Jonas an Position vier und hat sich mittlerweile in die Leistungsklasse 21 des DTB vorgearbeitet. Deshalb bereitete es ihm auch keine Mühe, am Eröffnungstag des Turniers zunächst den zwei Jahre älteren Aerzener Moritz Keese 6:2 und 6:0 und danach seinen Vereinskameraden Jan Bierwirth mit 6:0 und 6:2 zu besiegen – und damit auf Anhieb in das Feld der Bezirksspieler aufzusteigen. Dort allerdings unterlag er Bob Schleicher (TSV Klein Berkel) mit 3:6 und 0:6 und kehrte damit wieder auf Kreisebene zurück, wo heute „Lonco“ auf ihn wartet. Der gebürtige Serbe kam übrigens durch seine Lebensgefährtin Angelika zum Tennis. Er ist Autodidakt und Hobbyspieler, der nie Trainerstunden genossen hat. „Deshalb ist sein Stil auch rustikal, wobei er alles über Kraft macht“, so das Urteil von TCW-Chef Roland Dohme, der deshalb dem kleinen Herausforderer auch gute Chancen einräumt.

Jonas („Meine Vorbilder sind André Agassi und Roger Federer) war bis zum vergangenen Jahr auch noch ein erfolgreicher Fußballer und spielte zuletzt bei den C-Junioren des TSV Klein Berkel. Doch dann entschied er sich dafür, seine Zukunft nur noch am niedrigen Netz zu verbringen. „Gleich auf zwei Hochzeiten zu tanzen, hätte ihn überfordert. Deshalb ist es gut, dass er sich für eine Sportart entschieden hat“, so Trainer Sven Fels, der als erfahrener DTH-Oberliga- und demnächst vielleicht sogar Regionalligaspieler ihm durchaus zutraut, einmal in seine Fußstapfen zu treten. Das Talent hat er jedenfalls…



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