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Abwehrspieler in allen 34 Oberligaspielen dabei / Offermann und Sarier treffen am besten

Tarak der Dauerbrenner im Preußen-Team

Als Einziger in allen 34 Oberliga-Punktspielen von Preußen Hameln 07 am Ball: Abwehrstratege Ferit Tarak.

veröffentlicht am 27.05.2009 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 30.10.2016 um 10:21 Uhr

D. Offermann

Fotos: nls/3

Fußball (ro). Aufsteiger Preußen Hameln 07 strafte viele Kritiker Lügen, denn das Abenteuer Oberliga Niedersachsen wurde nicht zum Albtraum. Im Gegenteil: Mit 44 Punkten und Platz zehn in der Endabrechnung spielten Trainer Alexander Kiene und seine Mannen eine ganz starke Saison in der 5. Liga. Nur der magere Zuschauerschnitt von 258 pro Heimspiel passt da irgendwie nicht ins Bild.

Den Grundstein zum Klassenerhalt legte 07 mit einer Leistungssteigerung in der Rückrunde, denn hier wurden 27 Zähler verbucht. Vor der Winterpause waren es noch zehn weniger, was zu diesem Zeitpunkt den Abstiegsrang 14. bedeutete. 23 Spieler setzte Kiene in den 34 Begegnungen ein. Als Dauerbrenner erwies sich Abwehrstratege Ferit Tarak. Der 25-jährige absolvierte alle Partien und stand insgesamt 2903 Minuten auf dem Platz. Auf 32 Einsätze kam Torben Deppe, der künftig das Trikot von SF Lotte in der Regionalliga West trägt. Halvestorf-Rückkehrer Steve Diener, Sebastian Schmidt und der angehende Pyrmonter Daniele Luggeri vertraten jeweils in 30 Spielen die Preußen-Farben.

Auf 29 Einsätze zurückblicken können zudem noch Benjamin Belka und Ruwen Klimke, um dessen Gunst derzeit noch der SV Bavenstedt buhlt. Am effektivsten aller Hamelner erwies sich Niyazi Sarier. Erst in der Winterpause zum Oberligisten gestoßen, benötigte der 28-Jährige Mittelfeldspieler für seine elf Tore lediglich 16 Partien. Als Meister „des ruhenden Balles“ verwandelte er sieben von acht Elfmetern und erzielte seine übrigen Treffer per Freistoß. Die interne Torjägerkrone muss sich Sarier allerdings mit Mannschaftskapitän Dennis Offermann teilen.

Niyazi Sarier
  • Niyazi Sarier
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Auch der Angreifer durfte elfmal bei seinen 24 Einsätzen jubeln. Und hätte er nicht noch drei Strafstöße vergeben, könnte der 29-Jährige jetzt mit einer besseren Quote im Gepäck zum Bezirksligisten FC Springe wechseln. Deppe (7), Belka, Schmidt (je 5), Diener (4) sowie Klimke, Luggeri, Tarak Anatoli Deck und Kastriot Hasani (je 3) unterstrichen ebenfalls ihre Offensivqualitäten. Einmal war auch Daniel Boateng erfolgreich.

Die Saison 2008/2009 ist zwar erfolgreich abgehakt, doch wie geht es nun weiter? Denn: bis jetzt besitzt 07 nur die Lizenz für die neue Saison. Der Oberligist kann weder einen Nachfolger für Trainer Kiene, eine schlagkräftige Mannschaft, noch einen kompletten Vorstand vorweisen. Als Hoffnungsträger gilt zwar Kai Oswald, doch ob der 37-Jährige tatsächlich auf den 07-Trainerstuhl zurückkehrt, steht in den Sternen...

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