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Handball: Aerzener wird in der kommenden Saison Oberliga-Coach beim VfL Hameln

Sven Hylmar macht’s

HAMELN. Als Spieler hat er für den VfL Hameln in der Regional- und Oberliga schon das Handballtrikot getragen – im Sommer übernimmt Sven Hylmar beim VfL einen neuen Job. Dann tritt er die Nachfolge von Frank Huchzermeier auf der Trainerbank an.

veröffentlicht am 04.04.2018 um 20:37 Uhr
aktualisiert am 04.04.2018 um 21:30 Uhr

Teammanager Frank Rosenthal (li.), Kapitän Oliver Glatz (re.) und Sven Hylmar, der künftige Oberliga-Coach des VfL Hameln. Foto: nls
Klaus Frye

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Klaus Frye Sportreporter zur Autorenseite
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Den 32-jährigen Aerzener, der derzeit an der Humme mit den Handballfreunden noch um den Klassenerhalt in der Regionsoberliga kämpft, hatte im Vorfeld aber wohl kaum jemand auf dem Plan.

Doch die Findungsphase in Sachen Trainer war kurz und bündig, wie Teammanager Frank Rosenthal bestätigte: „Wir haben Kontakt aufgenommen und sind uns schnell einig geworden.“ Und damit zauberte Rosenthal den bislang wohl jüngsten VfL-Trainer aus dem Hut. „Das war eine Entscheidung aus dem Bauch heraus“, gab Rosentahl zu. „Wir liegen nicht nur auf gleicher Wellenlänge, Sven passt auch menschlich absolut zu unserem Kader.“

Als Spieler hat er die stürmische Handball-Luft der dritt- und vierthöchsten Spielklasse von 2006 bis 2011 Woche für Woche miterlebt, danach seine Karriere wegen einer Knieverletzung abgehakt. Als Coach betritt Hylmar im Sommer Neuland, denn in der Oberliga wird ihm deutlich schärferer Wind um die Nase wehen als zuletzt im beschaulichen Aerzen. Dennoch ließ er sich nicht lange bitten, als der Anruf aus Hameln kam und nahm das Angebot ohne zu zögern an: „Die Oberliga ist schon reizvoll. Und ich finde es gut, dass mich der VfL auf der Liste hatte und mir auch das nötige Vertrauen schenkt.“ Sportliche Ziele, Spielkonzept und Taktik schwirren Hylmar, der in der laufenden Saison fast jedes Heimspiel seiner künftigen Mannschaft gesehen hat, zwar schon durch den Kopf, klare Aussagen ließ er sich nach seiner Vorstellung in der Sporthalle Afferde aber nicht entlocken: „Es wird sich einiges ändern. Und die nötigen Ideen dazu habe ich schon im Kopf.“

Torben Höltje wird die Aufgabe des Co-Trainers übernehmen. nls
  • Torben Höltje wird die Aufgabe des Co-Trainers übernehmen. nls

Mit Torben Höltje, der wegen seines hartnäckigen Knorpelschadens im Knie seine Karriere als Spieler beendet, steht auch schon der Co-Trainer fest. Beim VfL hat man diesmal die Trainerfrage also getreu dem Motto „die naheliegendste Lösung ist noch immer die beste“ gelöst. Und dabei gleich zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen.



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