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Handball: Überragender Torjäger wirft Oberligist Hameln zum 32:20-Sieg gegen Lehrte

Super-Pille verleiht VfL Flügel

veröffentlicht am 25.09.2016 um 13:57 Uhr
aktualisiert am 25.10.2016 um 09:23 Uhr

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Der Rückkehrer vom Drittligisten HSV Hannover verlieh dem VfL Hameln diesmal Flügel. Beim 32:20 (18:10) des VfL Hameln gegen den bis dato ungeschlagenen Lehrter SV spulte er sein komplettes Repertoire herunter. Griffig in der Abwehr und vor allem im Angriff. Zwei Kracher brachten die VfLer mit 3:2 in Führung und die Gästeabwehr erstmals in die Bredouille. Mit dem Doppelschlag war bei Pille aber vor allem die Handbremse endgültig gelöst.

Zwei Wochen Pause nach der Barsinghausen-Pleite hatten ihm und der Mannschaft richtig gut getan. Mit intensiven Trainingseinheiten, vor allem für den zu Saisonbeginn doch arg stotternden Angriff, hatte Trainer Henning Sohl vor dem wichtigen Spiel gegen den Tabellenzweiten den Hebel genau da angesetzt, wo es Not tat. Und dafür bedankte sich Sohls Rückraum-Hoffnung auf seine Art. Zehn Buden bei nur 14 Versuchen standen am Ende auf seinem Trefferkonto, da hatte auch sein Trainer nichts zu meckern. Und der Torgarant zeigte sich natürlich auch in bester Laune: „Das wurde aber auch Zeit, dass ich endlich mal wieder richtig treffe.“

Der Auftritt der VfL-Handballer war schon fast wie eine wundersame Wandlung. Auch von Ex-Trainer Sönke Koß kam dafür ein dickes Lob: „Das war eine ganz starke Leistung.“ Und Henning Sohl konnte nach dem schwachen Saisonstart kräftig durchatmen: „Das war genau die richtige Antwort.“ Dazu hatte der Coach mit Kreisläufer Heiko Heemann aber noch einmal jede Menge Routine aus dem Hut gezaubert. Doch auch die junge Garde nutzte ihre Chance – vor allem das Flügelflitzer-Trio mit Nils Colussi, Sebastian Maczka und Tim Jürgens. Gegen einen Gegner, der von Beginn an auf verlorenem Posten stand.

Die aggressive Abwehr und den erneut überragenden Zsolt Kovacs im Tor konnten die Gäste kaum ernsthaft in Gefahr bringen. „Schön gespielt, aber ohne Wirkung“, so hätte das Fazit auf Lehrter Seite lauten können. Jetzt heißt es für die VfLer nachlegen, wenn der Kontakt zur oberen Tabellenhälfte wieder hergestellt werden soll. Die nächste Chance haben sie am kommenden Freitag. Dann kommt (20.15 Uhr) Schaumburg-Nord nach Afferde. VfL Hameln: Kovacs, Heisterhagen – Brodhage (1), Glatz, Jürgens (3), Henke (3), Höltje (1/1), Heemann (3), Künzler (2), Jasper Pille (3), Gödecke, Jannis Pille (10), S. Maczka (3), Colussi (3).



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