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Triathlon: Regionalliga-Team des ESV Hameln in Verl nur Letzter

Super-GAU – der Abstieg droht

VERL. Super-GAU – der schlimmste aller Fälle ist eingetreten. Beim dritten der fünf Rennen in der 2. Triathlon-Bundesliga kamen die Männer des ESV Eintracht Hameln erstmals als Schlusslicht ins Ziel. In Verl schlug für den Aufsteiger aus dem Weserbergland Platz 18 zu Buche.

veröffentlicht am 17.07.2017 um 15:12 Uhr
aktualisiert am 17.07.2017 um 16:10 Uhr

Marvin Krug – aus dem Wasser schnell aufs Rennrad. Foto: nls

Autor:

Matthias Henning
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Einziger Lichtblick: Weil Liga-Schlusslicht TVE Netphen über den vorletzten Platz nicht hinauskam, rutschten die Hamelner in der Gesamtwertung nur um einen Rang ab. Und grüßen nun als Tabellenvorletzter. „Noch ist nicht alles verloren, aber wir sind in akuter Abstiegsgefahr“, musste Teamsprecher Marvin Krug zugeben. Das Drama nahm schon beim Schwimmen auf dem 750-Meter-Dreieckskurs im Verler See seinen Lauf. „Auf solchen Strecken wird im Wasser immer enorm geprügelt. Da sucht jeder seinen Weg, ohne Rücksicht“, meinte Krug. Den Attacken fiel auch Nico Markgraf, Hamelns bester Schwimmer, zum Opfer. „Der hat einfach keinen Weg gefunden, wo er normal schwimmen konnte. Ich hatte mich schon gewundert, dass er zusammen mit mir aus dem Wasser stieg“, sagte Krug. So erwischte von den fünf Hamelnern nur Claas Reckemeier das Hauptfeld mit der großen Radgruppe. Der fuhren drei weitere ESVer auf dem 20-Kilometer-Kurs nur hinterher. Besser lief es auf der abschließenden Laufstrecke. Da konnte Krug auf der Fünf-Kilometer-Distanz sogar noch zu seinem Teamkollegen Reckemeier aufschließen. Nach 57:08 Minuten lief Krug als 55. ins Ziel, vier Sekunden vor Reckemeier, der auf Rang 56 landete. Silas Bergmann (66./58:04) sowie Nico Markgraf (69./58:17) komplettierten das Hamelner Team. Ersatzmann Björn Ender (84./63:59) zahlte als Viertletzter der Einzelwertung reichlich Lehrgeld.

Die Mannschaftswertung gewann das Team von Hannover 96, für die der Ex-Hamelner Nils Reckemeier als 39. ins Ziel kam und mit den 96ern auf Rang zwei der Gesamtwertung vorrückte.

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