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Fußball-Kreisliga: Salzhemmendorf, Afferde, WTW und Tündern II zählen neben 07 zum Favoritenkreis

Stürmt Preußen mit Latowski zum Titel?

HAMELN-PYRMONT. „Es gibt in der Kreisliga für mich nur einen Favoriten und das ist Preußen Hameln“, sagt Salzhemmendorfs Coach Oliver Bock. Deshalb konnte er es kaum glauben, dass bei der Dropkick-Umfrage unter den 13 Fußball-Kreisligisten Blau-Weiß Salzhemmendorf mit sieben Stimmen der Titelfavorit Nummer eins ist – vor dem Vize-Meister der vergangenen Saison, Eintracht Afferde (6), Aufsteiger Preußen Hameln (4), Bezirksliga-Absteiger WTW Wallensen und Tünderns Reserve (je 2) sowie dem MTV Lauenstein (1), den Bock selbst als „Geheimtipp“ auf der Rechnung hat.

veröffentlicht am 03.08.2016 um 14:17 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 13:08 Uhr

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Andreas Rosslan Sportreporter zur Autorenseite

Dass Salzhemmendorf Meister wird, ist für Bock „völlig unrealistisch“: „Wir spielen um Platz zwei bis vier. Was den Titel angeht, führt an den Preußen kein Weg vorbei.“

Die Preußen, die zum Kreisliga-Start in Latferde ran müssen, haben ihren Kader mit elf Neuzugängen mächtig aufgerüstet. Darunter sind mit Torwart Frederick Quindt, Sönke Wyrwoll und Flamur Dragusha drei Landesliga-Spieler von der SG 74 – und Sebastian Latowski vom thüringischen Verbandsligisten SV Rositz, der bereits beim 9:1-Sieg im Kreispokal gegen den TSV Hamelspringe mit einem Viererpack seine Torjägerqualitäten gleich eindrucksvoll unter Beweis stellte. Für Salzhemmendorfs Coach ist der 30-Mann-Kader der Preußen aufgrund der Transfers jetzt schon „bezirksligatauglich“.

Preußen Manager Toni Kierakowitz macht zwar keinen Hehl daraus, dass 07 Meister werden will, „aber die Titelfavoriten sind für mich Afferde, Salzhemmendorf und Wallensen“. Und auch Tündern II traut Kierakowitz einiges zu. Der Bezirksliga-Kader der Schwalben sei durch die acht Neuzugänge von der SG 74 sowohl was die Qualität als auch die Quantität angeht, so stark besetzt, dass der eine oder andere Erste-Herren-Spieler bestimmt auch in der Kreisliga zum Einsatz kommen werde – wie zuletzt Sebastian Kelle, Robin Hau, Ugur Aydin sowie Marc-Robin und Tim Niklas Schumachers beim 2:0-Testspielsieg in Bisperode.

Auch Salzhemmendorfs Coach Oliver Bock traut Tündern II einiges zu: „Ich gehe davon aus, dass am zweiten Spieltag gegen uns die halbe Bezirksligamannschaft auf dem Platz steht.“ Doch vorher steht für die Blau-Weißen das Heimspiel gegen Emmerthal auf dem Programm. Dass Salzhemmendorf mit Michael Kahle, Torben Runne, Simon Eickhoff und Philipp Eickhoff vier verletzte Spieler fehlen, macht die sowieso schon schwere Aufgabe nicht leichter.

Das Topspiel des ersten Spieltages steigt in Afferde zwischen dem Vize-Meister der vergangenen Saison und dem MTV Lauenstein, der die Top fünf im Visier hat. „Gleich gegen einen der Meisterschaftsfavoriten zu spielen, ist sicherlich eine Mammutaufgabe“, sagt MTV-Coach Stephan Schröer. Bei der Eintracht, die als Kreisligist Germania Hagen aus dem Bezirkspokal gekegelt hat, ist das Selbstvertrauen groß. Der Respekt vorm Gegner aber auch: „Der MTV Lauenstein ist besser als in der Vorsaison, da sie nicht mehr so viele Verletzte haben“, so Afferdes Vereinschef Stefan Siekmann. 1. Kreisliga-Spieltag: Bad Pyrmont II – Wallensen, Latferde – Preußen Hameln, Klein Berkel – Tündern II, Salzhemmendorf – Emmerthal, Afferde – Lauenstein (alle Do.,, 19 Uhr), Hemeringen – Grohnde (Fr. 19.15 Uhr)



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