weather-image
12°
×

Steffen Hüsing ist Tünderns „Geheimwaffe“

Fußball (aro). Eigentlich ist Steffen Hüsing ein gelernter Torhüter. Aber in der Saisonvorbereitung entdeckte der 32-Jährige plötzlich seine Torjägerqualitäten. Beim 2:1-Sieg gegen die Ostkreisauswahl erzielte die „Geheimwaffe“ von BW-Coach Jörn Waczynski beide Treffer für Tünderns Reserve, für die nach dem Abstieg aus der Bezirksliga jetzt das Abenteuer Kreisliga beginnt. In der vergangenen Saison war Hüsing nur Teammanager, der in der Regel nur im Notfall aushalf. Das wird sich ändern: Waczynski hat seinen „Trainingsweltmeister“ fest eingeplant – und zwar im Sturm.

veröffentlicht am 28.07.2010 um 19:08 Uhr
aktualisiert am 27.10.2016 um 11:41 Uhr

Im Grunde bleibt Waczynski aufgrund des sehr kleinen Kaders auch nichts anderes übrig, als aus der Not eine Tugend zu machen. Welche Startelf am ersten Kreisliga-Spieltag gegen Afferde auf dem Platz stehen wird, ist noch völlig unklar. Das hängt davon ab, welche Spieler Siegfried Motzner für das Bezirksligateam der Schwalben nominiert. Das entscheidet sich in den nächsten Tagen…

Fest steht, dass das Tor wieder Tobias Stegmaier („Unsere Nummer eins“) hüten wird. Auch die Abwehr steht laut Waczynski schon: „Ich spiele voraussichtlich mit Hochmann, Schaper, Nagel und Vorpahl in der Viererkette.“ Wer im Mittelfeld und im Sturm spielt, ist noch völlig offen. Der direkte Wiederaufstieg ist für den 38-jährigen BW-Coach kein Thema: „Unser Ziel ist Platz vier bis acht. Mehr ist für uns wohl nicht drin. Den Titel werden Germania Hagen und der VfB Eimbeckhausen wohl unter sich ausmachen“, ist sich Waczynski sicher.

Dewezet-Prognose: Aufgrund des kleinen Kaders wird Tündern II nur Siebter.

Steffen Hüsing in Aktion. Foto: nls



Copyright © Deister- und Weserzeitung 2021
Texte und Fotos von dewezet.de sind urheberrechtlich geschützt.
Weiterverwendung nur mit Genehmigung der Chefredaktion.


Anzeige
Weiterführende Artikel
    Anzeige
    Anzeige