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Rudern: Einmal Silber und zweimal Bronze für RV Weser bei Sprint-DM

Starkes Saisonfinale

veröffentlicht am 09.10.2016 um 16:47 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 13:08 Uhr

aro

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Sportreporter zur Autorenseite

Mit sechs Booten war der RV Weser angereist – und alle qualifizierten sich für die A-Finals am Sonntag und kämpften um die heiß begehrten Medaillen. Zum Titelgewinn reichte es zwar nicht, aber mit der Bilanz, einmal Silber und zweimal Bronze, war Trainer Sebastian Stolte „sehr zufrieden“. Denn alle Hamelner hatten auf der Heimreise mindestens eine Medaille im Gepäck. Nick Armgardt, Mario Danger, Felix Finkeldey, Maximilian Gümpel, Marek Petrick, Moritz Quast, Jonathan Schlösser, Florian Wissel und Steuerfrau Julia Klemm gewannen mit dem A-Junioren-Achter Silber – mit einem hauchdünnem Vorsprung von sechs Hundertstelsekunden vor Frankfurt. „Ich hatte den Jungs eine Medaille zugetraut. Aber bei der starken Konkurrenz kann man sich nicht sicher sein, denn auf der kurzen 350-Meter-Strecke wird jeder Fehler bestraft“, so Stolte. „Richtig spannend“ sei auch das Finale im Frauen-Einer mit Kaya Doreen Treder gewesen, die in 1:29,85 Minuten nach einem Fotofinish Bronze gewann – hinter der Topfavoritin Leonie Neuhaus (Essen) und Kathleen Kirchhoff (Stuttgart). „Die Entscheidung war so knapp, dass Kaya kurz vor der Siegerehrung noch nicht wusste, ob sie Dritte geworden ist“, so Stolte.

Der A-Juniorinnen-Doppelvierer des RV Weser holte hinter Waltrop und Dortmund Bronze. Mit etwas Glück wäre laut Stolte sogar der zweite Platz drin gewesen, denn im Ziel mussten sich Joelle Edler, Johanna Reinhardt, Katharina Stegen und Kaya Doreen Treder nach einem Kopf-an-Kopf-Rennen dem Silber-Boot aus Dortmund nur knapp geschlagen geben.

Pech hatte der Junioren-Doppelzweier: Für Nick Armgardt und Marek Petrick war die Bronzemedaille zum Greifen nah, aber am Ende musste das Duo mit Platz fünf zufrieden sein. Wie auch Mario Danger, Maximilian Gümpel, Joelle Edler, Moritz Quast, Florian Wissel und Steuerfrau Julia Klemm im A-Junioren-Vierer. Katharina Stegen und Joelle Edler, die nach einer Kreuzband- und Meniskus-OP fast ein halbes Jahr pausieren musste und erst im Juni wieder ins Training einstieg, belegten im Juniorinnen-Zweier den sechsten Platz.



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