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Siebter im 400-m-Endlauf der DM

Starker Auftritt – Etienne Diatta glänzt mit Bestzeit

Leichtathletik (olz). „Diesmal war ich mit seiner Renntaktik zufrieden, obwohl er unterwegs wieder einmal einen Gang rausgenommen hat“, kommentierte Trainer Anton Ruscheinsky die 400-m-Vorlaufbestzeit von Etienne Diatta bei den deutschen Juniorenmeisterschaften in Göttingen. Der dunkelhäutige Athlet von der LG Weserbergland qualifizierte sich mit 48,02 Sekunden für den Endlauf. Im Finale lief Diatta dann voll auf Angriff, „aber zum Schluss fehlten ihm dann doch ein paar Körner“, urteilte Ruscheinsky. 48,45 Sekunden und Platz sieben waren die Ausbeute des 19-Jährigen. „Als einer der jüngsten Athleten in Göttingen hat er gut gekämpft und alles gegeben. Bei den deutschen Jugendmeisterschaften in Rhede liegt für Etienne im Vergleich unter Gleichaltrigen bestimmt was drin“, prognostiziert der Trainer. Der Sieg ging in 46,62 Sekunden an Thomas Schneider vom SC Potsdam. In der 4 x 400-m-Staffel lief Diatta noch einmal ein furioses Rennen über die Stadionrunde. Auch Gunnar Barke, Henrik Prinzhorn und Steffen Rothmann waren in Form. Die LGW gewann ihren Zeitlauf in 3:22,29 Minuten. In der Endabrechnung belegte das Quartett Rang elf unter 18 Mannschaften. Halberstadt gewann in 3:10,52 Minuten.

veröffentlicht am 28.06.2009 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 30.10.2016 um 03:41 Uhr

Ein ganz großes Talent: Der 19-jährige Etienne Diatta.  Foto: ol

Weil die Trauben bei den deutschen Leichtathletik-Junioren sehr hoch hängen, war Ruscheinsky mit dem Abschneiden des LG-Nachwuchses durchaus zufrieden: „Vier Finalteilnahmen können sich sehen lassen.“ Bei den Frauen indes schied Karen Piel über 100 Meter mit 12,19 Sekunden aus. Hier liefen alle Finalteilnehmer unter 12 Sekunden; die Zeit für Yasmin Kwadwo vom TV Wattenscheidt blieb bei 11,51 Sekunden stehen. 24,80 im Vorlauf über 200 Meter bedeuteten für Piel allerdings den Einzug in das Finale, wo sie sich auf 24,65 Sekunden steigerte. „Karen hat stark gekämpft, der sechste Platz ist hervorragend“, so der Kommentar des Trainers. Es siegte Esther Kremer vom TV Wattenscheidt in 23,20 Sekunden. Schnellste Norddeutsche war Ruth Sophia Selmeyer vom VfL Oldenburg als Zweite in 23,82Sekunden.

Die 4 x 100-m-Staffel mit Viktoria Kortegast, Karen Piel, Isabell Hartmann und Jana Bartels erreichte – nach 48,48 Sekunden bei mäßigen Wechseln im Vorlauf – im Finale der besten Acht mit einer Steigerung auf 47,65 Sekunden Platz sieben. Mehr war hier im Konzert der Großvereine mit der LGO Dortmund, SC Magdeburg/SV Halle, LG Rhein Wied, MTG Mannheim und dem USC Mainz nicht drin. Die Steigerung um über eine Sekunde gegenüber dem Vortag konnte sich aber durchaus sehen lassen.

Über 400 Meter schied Jana Bartels von der LGW im Vorlauf nach 66,01 Sekunden als Sechste vozeitig aus.

Erreicht Platz sechs über 200 Meter: Karen Piel.  Foto: olz
  • Erreicht Platz sechs über 200 Meter: Karen Piel. Foto: olz

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