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Trainer Waczynsky hat den Aufstieg fest im Visier und Vertrag schon verlängert

Starker Angriff, super Deckung – Tündern II ist das Maß aller Dinge

Fußball (hjk). „Klar, jetzt wollen wir auch Meister werden und aufsteigen“, gibt sich Trainer Jörn Waczynsky vom Liga-Primus HSC Blau-Weiß Tündern sehr selbstbewusst – und fügt mit trockenem Humor hinzu: „Es wäre jetzt ja auch blöd zu sagen, Platz zwei oder drei reicht uns ...“

veröffentlicht am 19.02.2009 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 12:21 Uhr

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Die Reserve des Bezirksoberligisten ist in dieser Saison das Maß aller Dinge in der 8. Liga. Die Bilanz nach 17 Spielen spricht für sich: 13 Siege, drei Unentschieden und nur eine Niederlage. Das macht 42 Punkte. Und das Torverhältnis von 64:13 ist einen weiteren Zähler wert. „Ich bin stolz auf meine Jungs. Wir haben eine tolle Kameradschaft“, lobt der 36 Jahre alte Trainer und langjährige Torhüter der Blau-Weißen seine Truppe, die er zu Saisonbeginn als Nachfolger von Markus Wienecke übernahm. Die Arbeit macht dem Gartenlandschaftsbauer so viel Spaß, dass er seinen Vertrag in Tündern in diesen Tagen um ein Jahr verlängerte. Die Früchte seiner Arbeit will er am Saisonende ernten. „Der Aufstieg in die Bezirksliga wäre eine großartige Sache“, zeigt Waczynski schon so etwas wie Vorfreude. Mit Abbas Jabber (noch TSV Bisperode) steht der erste Neuzugang auch schon fest.

„Mitspielen“ muss aber auch Tünderns erste Mannschaft, die aus der Bezirksoberliga nicht absteigen darf. Ansonsten wäre HSC II der Weg nach oben verbaut. Doch noch ist es nicht soweit. Mit Lachem (39 Punkte) und Germania Hagen (37) sind den Blau-Weißen zwei Konkurrenten dicht auf den Fersen. Und bei beiden Verfolgern muss der Tabellenführer noch Farbe bekennen. Zwei hammerharte Auswärtsspiele. „Besonders auf Germania Hagen müssen wir aufpassen, die haben eine ganz starke Mannschaft“, lobt Waczynski den Tabellendritten. Die bislang einzige Niederlage kassierte Tündern II auf dem Afferder Kunstrasen. „Damals hatten sich alle 14 Spieler beim 2:5 eine Auszeit genommen“, schmunzelt der Coach, der ansonsten kaum Schwachstellen in seiner Mannschaft ausgemacht hat. „Manchmal könnten meine Leute auf dem Platz mehr kommunizieren, außerdem sind mir einige Spieler zu brav“, urteilt Waczynski.

Nachdem Torjäger Benjamin Akyol schon im Oktober Tündern aus beruflichen Gründen in Richtung Osnabrück verließ, schieden in der Winterpause Marven Manser (nach Hastenbeck) und Mirko Adzic (Kemnade) aus dem großen Kader aus.

Roman Sfalanga

„Spieler des Jahres“

Zwei Akteure machten in der Hinserie wiederholt auf sich aufmerksam: Der 21 Jahre alte Felix Forche und der gleichaltrige Roman Sfalanga, der erst kürzlich in Tündern zum „Spieler des Jahres“ gekürt wurde. „Blutauffrischung“ erhält die Kreisliga-Zweite auch immer wieder aus dem Talentschuppen der HSC-A-Junioren. So haben zum Beispiel Bastian Kuska, Jörn Dahlbock und Johannes Aprojanz durchaus Potenzial für höhere Aufgaben.

Dewezet-Prognose: Der Tabellenführer HSC BW Tündern II ist erster Anwärter auf den Meistertitel.



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