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Fußball: Beim Qualifikationsturnier der SG 74 geht es um die letzten Supercup-Tickets

Spannung ist garantiert

HAMELN. Wer löst die letzten Tickets für den 10. Dewezet-Supercup? Die Entscheidung fällt an diesem Wochenende beim „Partyservice Stiller“-Cup der SG Hameln 74.

veröffentlicht am 13.01.2017 um 15:50 Uhr

Egcon Musliji zählt mit dem SV Lachem zu den Favoriten beim „Partyservice Stiller“-Cup. Foto: nls
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Andreas Rosslan Sportreporter zur Autorenseite

In der Sporthalle Hohes Feld geht es am Samstag und Sonntag (ab 11 Uhr) nicht nur um den Turniersieg, sondern auch um bis zu 26 Ranglistenpunkte. Für die Fußballteams, die noch keinen der insgesamt 16 Supercup-Startplätze sicher haben, ist es die letzte Gelegenheit, sich für das mit über 6000 Euro dotierte Turnier am 28. Januar in der Hamelner Rattenfänger-Halle zu qualifizieren. Denn der Stiller-Cup ist das vierte und gleichzeitig auch letzte Qualifikationsturnier der laufenden Hallenfußball-Saison. Spannung ist auf jeden Fall garantiert. Wir beantworten vorab die wichtigsten Fragen zum Turnier und der Supercup-Qualifikation.

Wer sind die Top-Favoriten auf den Turniersieg?
Zu den Top-Favoriten zählen drei Bezirksligisten, die ihren Startplatz für den Dewezet-Supercup bereits sicher haben: Der TSV Barsinghausen, SV Lachem und die SSG Halvestorf, die in der laufenden Hameln-Pyrmonter Hallen-Saison jeweils schon ein Turnier gewonnen haben. Lachem den Sparkassen-Cup in Afferde, Barsinghausen die Humboldt-Trophy in Salzhemmendorf und Halvestorf den Hilligsfelder TBH-Cup. Auch Germania Hagen und der MTSV Aerzen zählen als Bezirksligist zum engeren Favoritenkreis.


Haben WTW Wallensen, der TSV Groß Berkel, TC Hameln und Germania Beber-Rohrsen noch eine Chance, sich für den 10. Dewezet-Supercup zu qualifizieren, obwohl sie bisher noch keine Ranglistenpunkte haben? Es ist theoretisch zwar möglich, aber die Chancen sind sehr, sehr gering. Sie müssten den Stiller-Cup auf jeden Fall gewinnen. Und selbst wenn eines dieser Teams das schaffen sollte, wäre noch längst nicht sicher, ob die 26 Ranglistenpunkte, die es für den Turniersieg gibt, am Ende auch reichen. Das hängt von den Ergebnissen der anderen Teams ab, die bereits Ranglistenpunkte auf dem Konto haben.

Information

Stiller-Cup

Vorrunde


Gruppe A (Sa., ab 11 Uhr):
SV Lachem, Germania Hagen, WTW Wallensen, SG Hastenbeck/Emmerthal

Gruppe B (Sa., 11.30 Uhr):SSG Halvestorf, FC Preußen Hameln, TSG Emmerthal, TSV Groß Berkel

Gruppe C (Sa., ab 15 Uhr):TSV Barsinghausen, TSV Pegestorf, SG Hameln 74, TC Hameln

Gruppe D (Sa., 15.30 Uhr):MTSV Aerzen, SpVgg. Bad Pyrmont II, SV Azadi Hameln, Germania Beber-Rohrsen

Zwischenrunde: Sonntag, ab 11 Uhr

Endrunde:
Sonntag, ab 14.15 Uhr

Supercup-Punkte: 1. (26 Punkte), 2. (22), 3. (18), 4. (14), 5. (10), 6. (6), 7. (2), 8. (0)
Hinweis: Die Top 10 qualifizieren sich für den 10. Dewezet-Supercup am 28. Januar in der Rattenfänger-Halle in Hameln. Preußen Hameln, BW Tündern, SSG Halvestorf, SG Hameln 74, TSV Bisperode und FC Eldagsen sind gesetzt.


Welche Teams unter den aktuellen Top 10 müssen um ihre Supercup-Teilnahme bangen?
Auf jeden Fall der TSV Klein Berkel, der beim Stiller-Cup nicht am Start ist. Ob Klein Berkel die 25 Punkte reichen, ist zumindest fraglich. Die TSG Emmerthal (25) und Germania Hagen (24) haben im Gegensatz zu Klein Berkel den Vorteil, beim Stiller-Cup die Supercup-Qualifikation aus eigener Kraft perfekt machen zu können. Sollten sie die Punkteränge verpassen, ist Zittern angesagt. Weil es beim letzten Qualifikationsturnier bis zu 26 Punkte gibt, hätte der SV Azadi (12) durch eine mögliche Halbfinal-Teilnahme noch eine durchaus realistische Chance, die Möglichkeit, die 25-Punkte-Marke zu knacken. Für den TSV Pegestorf (3), der mindestens ins Finale kommen müsste, ist die Lage dagegen fast aussichtslos.

Was passiert, wenn nach vier Qualifikationsturnieren in der Supercup-Tabelle zwei oder mehrere Teams punktgleich sind? In diesem Fall zählt im direkten Vergleich der punktgleichen Teams das beste Turnierergebnis der Supercup-Qualifikation. Und zwar in folgender Reihenfolge: Erst nach Platzierung, dann nach Punkten. Im Klartext: Ein erster Platz mit 29 Punkten ist also mehr wert als ein erster Platz mit 26 Punkten. Das heißt: Wenn zum Beispiel Pegestorf das Turnier der SG 74 gewinnen sollte, hätte der TSV insgesamt 29 Punkte – wie FC Springe. Weil es beim Citipost-Cup (29) mehr Punkte für den Turniersieg gab als beim Stiller-Cup (26), hätten die Springer im direkten Vergleich die Nase vorn.



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