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Hallenfußball: In Salzhemmendorf geht es um heiß begehrte Quali-Punkte

Spannender Kampf um die Supercup-Plätze

HAMELN-PYRMONT. Wer ist beim 11. Dewezet-Supercup schon sicher dabei? Wer muss um seine Teilnahme bangen und wer darf noch hoffen? Wir geben einen Überblick über den aktuellen Stand nach fünf von insgesamt acht Qualifikations-Turnieren.

veröffentlicht am 12.01.2018 um 15:22 Uhr

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Andreas Rosslan Sportreporter zur Autorenseite

Wer schafft´s – und wer schafft´s nicht? Es sind nur noch drei Qualifikationsturniere, dann stehen die zwölf Herrenteams für den 11. Dewezet-Supercup am 27. Januar in der Hamelner Rattenfänger-Halle endgültig fest. Vor dem Start des Volksbank-im-Wesertal-Cups in Salzhemmendorf geben wir einen Überblick, welche Teams hoffen dürfen und welche Mannschaften um ihre Supercup-Teilnahme bangen müssen.

Eins ist hundertprozentig sicher: Der SV Lachem ist nicht nur am 27. Januar beim 11. Dewezet-Supercup dabei, der Vorjahresfinalist zählt beim großen Saisonfinale in der Rattenfänger-Halle auch wieder zu den Topfavoriten. Das Bezirksliga-Team von Trainer Tarik Önelcin ist durch die beiden Turniersiege beim Benze- und Hoppe-Cup und Platz zwei beim TBH-Cup die klare Nummer eins der laufenden Hallenfußball-Saison und hat als bisher einziges Team die 200-Punkte-Marke geknackt. „Wir wollen den Supercup gewinnen“, kündigte Lachems Topspieler Egcon Musliji bereits selbstbewusst an. Der Bezirksligist ist zurzeit mit 201 Punkten nicht nur das beste Team der Qualifikation, sondern mit insgesamt sechs Turnierteilnahmen auch eines der fleißigsten. Das zahlt sich aus, weil die besten drei Turnierergebnisse gewertet werden. Die Top 6 der Supercup-Tabelle – SV Lachem (201), TSV Barsinghausen (167), TSV Pegestorf (152), SSG Halvestorf und TSV Bisperode (beide 147) sowie die TSG Emmerthal (139) – haben alle schon dreifach gepunktet. Sie können ihr Punkte-Polster sogar noch verbessern, weil sie bei weiteren Qualifikationsturnieren am Start sind.


Eintracht Afferde muss um Supercup-Teilnahme bangen


Im Gegensatz zu den Top 6 muss Sparkassen-Cup-Sieger Eintracht Afferde um seinen Supercup-Startplatz noch bangen, wenn der Tabellenführer der Bezirksliga-Staffel 4 kein weiteres Turnier spielt. Und das ist bisher nicht geplant. Ob die 121 Punkte der Eintracht reichen, hängt von den Turnierergebnissen der direkten Konkurrenten ab. Für Afferde könnte es knapp werden, denn BW Tündern (113), der MTSV Aerzen (108) und Germania Hagen (107) werden an der Eintracht in der Tabelle vorbeiziehen. Wenn das Trio an diesem oder nächsten Wochenende Supercup-Punkte holen sollte, würde Afferde auf Platz zehn abrutschen. Weil TBH-Cup-Sieger VfR Evesen (68) beim Mykonos-Cup zu den Mit-Favoriten zählt, droht sogar Platz elf. Und selbst der wäre in Gefahr, weil einige Teams, die bereits einmal gepunktet haben, sogar mindestens noch zwei Qualifikationsturniere spielen – wie die SG GoLüWa (47), der FC Springe (44) und BW Salzhemmendorf (42). Das Trio dürfte bessere Chancen haben, als die in der Tabelle zurzeit besser platzierten Teams des VfB Eimbeckhausen (56), MTV Lauenstein (55) und WTW Wallensen (54), die nur noch bei einem Turnier am Start sind. Fest steht, dass Preussen Hameln beim Supercup nicht dabei ist. Die 56 Punkte reichen nicht.


Turniersieger bekommt 64 Supercup-Punkte

Das drittletzte Qualifikationsturnier für den 11. Dewezet-Supercup steigt am Samstag (ab 13 Uhr) und Sonntag (ab 11.30 Uhr) in Salzhemmendorf: Beim mit 1500 Euro dotierten Volksbank-im-Wesertal-Cup geht es nicht nur um den Turniersieg, sondern auch um bis zu 64 Supercup-Punkte. Und die können einige Teams, die für das Top-12-Turnier der Dewezet noch nicht qualifiziert sind, gut gebrauchen. Insgesamt sind 16 Teams am Start, darunter mit dem SV Lachem, TSV Barsinghausen, TSV Bisperode, SSG Halvestorf, Blau-Weiß Tündern und dem MTSV Aerzen sechs Mannschaften aus den Top 10 der aktuellen Supercup-Tabelle. Gut möglich, dass es in Salzhemmendorf zur Neuauflage des Hoppe-Cup-Endspiels zwischen Bezirksligist SV Lachem und Landesligist Blau-Weiß Tündern kommt. Beide Teams zählen sind den Topfavoriten. Ein „Heimspiel“ haben die Teams aus dem Ostkreis: Neben Gastgeber Blau-Weiß Salzhemmendorf werden auch WTW Wallensen, der TSVBisperode, MTV Lauenstein und die SF Osterwald versuchen, den einen oder anderen Favoriten zu ärgern.

Hinweis: Im Internet gibt es während des Turniers unter www.dewezet.de einen Liveticker mit aktuellen Ergebnissen und Tabellen.



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