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Handball: Oberligist VfL Hameln gewinnt 33:22 beim Aufsteiger TG Münden

Siegerbierchen nach Galavorstellung

MÜNDEN. Das Siegerbierchen nach dem Abpfiff ließen sich die Oberliga-Handballer des VfL Hameln genüßlich schmecken. Schließlich hatten sie gerade im Auswärtsspiel beim Aufsteiger TG Münden eine Galavorstellung abgeliefert und Aufsteiger TG Münden mit 33:22 (20:14) souverän aus der Halle gefegt.

veröffentlicht am 26.11.2017 um 15:06 Uhr

Mündens Abwehrspieler Jens Wiegräfe (2. v. re.) hat mit Daniel Maczka und Jasper Pille (re.) gleich zwei Hamelner im Griff. Foto: Brandenstein/HNA
Klaus Frye

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Klaus Frye Sportreporter zur Autorenseite
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Deshalb begnügte sich Mündens Coach Dominic Leinhart nach dem Schlusspfiff wohl auch doch lieber mit einer Spezi. Denn so richtig war er nach der Pleite gegen seinen Ex-Verein nicht auf den Geschmack gekommen. „Zwei oder drei Tore Unterschied hätten auch gereicht“, meinte er nach der Abfuhr. „Aber wir waren einfach zu brav.“ Da bot die Mannschaft von Trainer Frank Huchzermeier einfach mehr Klasse. Die ließ sich nur in den ersten zehn Minuten auf unnötige Spielereien ein. Erst nach einem 3:5-Rückstand blies der VfL um Routinier Oliver Glatz zur Attacke. Den 250 Zuschauern war schon zur Halbzeit klar, wer am Ende als Sieger vom Platz gehen würde.

Im zweiten Spielabschnitt ließen die Hamelner für kurze Zeit die Zügel schleifen. Grund genug für Huchzermeier nach dem 26:21 eine Auszeit zu nehmen und seine Jungs noch einmal richtig einzunorden. Seine lauten Töne kamen an, und der VfL rückte die Verhältnisse mit sechs Toren in Folge schnell wieder gerade. So konnte der Trainer die letzte Viertelstunde in aller Ruhe genießen. „Das war eine richtig starke Vorstellung“, lobte er den Auftritt seiner spielfreudigen Akteure. Allein Tim Jürgens war am Ende nicht ganz zufrieden. Hamelns Konter-Spezialist rasselte kurz nach der Pause mächtig mit seinem Gegenspieler zusammen, hatte sich eine Platzwunde über dem rechten Auge zugezogen und saß danach mit einem Kopfverband und mächtigen „Schädelbrummen“ nur noch auf der Bank.

Mündens Trainer Dominic Leinhart (2. v. li.) nach dem Abpfiff mit seinen ehemaligen VfL-Mitstreitern Reiner Glatz (v. li.), Jannis Pille, Oliver Glatz, Andreas Gödecke und Torben Höltje. Foto: KF
  • Mündens Trainer Dominic Leinhart (2. v. li.) nach dem Abpfiff mit seinen ehemaligen VfL-Mitstreitern Reiner Glatz (v. li.), Jannis Pille, Oliver Glatz, Andreas Gödecke und Torben Höltje. Foto: KF

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