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TSG-Handballern droht ein stürmischer November / Gerfen-Rückkehr ist kein Thema

Siegen oder fliegen – letzte Chance für Braun

Handball (kf). „Wenn wir gegen die HSG Plesse erneut verlieren, beginnt ein ganz stürmischer November“, machte Emmerthals Abteilungsleiter Stephan Kutschera seinem Verbandsliga-Team vor dem gestrigen Abschlusstraining deutlich. Für den Handball-Chef zählt am Samstag (19.30 Uhr) in Nörten-Hardenberg nur ein Sieg. Er hat extra wichtige Termine abgesagt, um beim Schlüsselspiel seiner Mannschaft live dabei zu sein. Bei einer erneuten Pleite, das wäre in dieser Saison bereits die achte, dürfte der Stuhl von Trainer Matthias Braun beim Emmerthaler Traditionsverein wohl kräftig ins Wackeln geraten.

veröffentlicht am 29.10.2009 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 29.10.2016 um 01:21 Uhr

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Bislang hielt sich Kutschera in Sachen Trainerwechsel bedeckt, doch wenn die TSG beim Tabellenneunten erneut mit leeren Händen dasteht, dürfte spätestens am Montag seine Telefonrechnung deutlich in die Höhe schießen. Angesprochen auf eine mögliche Rückkehr von Peter Gerfen, der nach seinem Fehlstart beim Landesligisten Nordschaumburg bereits nach sieben Spielen den Hut nehmen musste, winkte Kutschera sofort ab: „Die Sache ist endgültig abgehakt!“

Nur mit einem Auswärtssieg kann Braun den Kopf morgen aus der Schlinge ziehen. Doch er weiß, dass die Partie kein Zuckerschlecken wird. Er hat Plesse beobachtet und erkannt: „Die sind schwer zu packen.“ Nicht nur die kompakte Abwehr bereitet ihm Kopfzerbrechen, auch im Angriff fielen ihm Ungereimtheiten auf: „Die spielen fast ohne Konzept und setzen viel auf Einzelaktionen.“

Probleme hat Emmerthals Übungsleiter auch in den eigenen Reihen. So fällt Full (Studium) aus; Tschirch und Bauer plagen sich mit einer Grippe herum. Trotz Rückenproblemen hoffen aber Vietmeyer und B. Herrmann auf ihren Einsatz.

Der Stuhl von Emmerthals Trainer Matthias Braun wackelt bedenklich: Bei der HSG Plesse hilft dem TSG-Übungsleiter nur ein Sieg.

Foto: nls



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