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Fußball: Awesa-Allstars treffen am 28. Juni auf den Kiezklub / Karten-Vorverkauf läuft

Sie wollen St. Pauli ärgern

HAMELN-PYRMONT. Am 28. Juni kommt der FC St. Pauli ins Hamelner Weserbergland-Stadion. Ab sofort gibt es im Dewezet-Ticketshop Karten für das Awesa-Allstar-Game. Stehplätze kosten im Vorverkauf acht Euro, Sitzplätze 18 Euro.

veröffentlicht am 07.05.2018 um 12:13 Uhr

Sie repräsentieren den Kreis Hameln-Pyrmont beim Fußball-Sommerhit gegen den FC St.Pauli: Die Awesa-Allstars. Foto: awa
Roland Giehr

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Roland Giehr Leiter Sportredaktion zur Autorenseite
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Sie sind im Moment das Beste, was der Kreis Hameln-Pyrmont aus seiner Kicker-Kiste zaubern kann. Ob das allerdings reicht, um den FC St. Pauli am 28. Juni in Weserberglandstadion ernsthaft Paroli zu bieten, wird sich zeigen.

Der Auftrag des Awesa-Allstar-Teams steht trotzdem fest: Die Kiezkombo mal so richtig ärgern. Vorher war aber erst einmal Daumendrücken angesagt. Und das hat geholfen, denn der Hamburger Kultklub reist nach dem wichtigen 1:0-Sieg gegen Arminia Bielefeld und dem damit verbundenen Klassenerhalt nun auch als entspannter Fußball-Zweitligist und nicht als enttäuschter Drittligist nach Hameln.

Dem attraktiven Sommerhighlight steht damit nichts mehr im Wege. Und spätestens wenn die Höllen-Glocken läuten, ist ohnehin jeder im Stadion vom St. Pauli-Virus infiziert. Die ebenso schaurig, schöne wie einzigartige Einlaufmusik der Hardrocklegenden von AC/DC macht allein schon den Unterschied.

Für die Allstars beginnt dann nach dem Glockenspiel die erste große Prüfung gegen einen Topklub. Bislang hieß der Kontrahent immer nur TSV Germania Egestorf-Langreder. St. Pauli-Erfahrungen in der jüngsten Zeit können im heimischen Fußball-Kosmos nur die TSG Emmerthal und der MTSV Aerzen vorweisen. Zwei tolle Auftritte der Crew vom Hamburger Millerntor, die dabei auch gewiss nicht mit Toren geizten. Sage und schreibe mit 23:3 gewann der damalige Erstligist im Sommer 2010 unter Trainer Holger Stanislawski, der dabei unter anderem auch die Stars Max Kruse, Fin Bartels, Fabian Boll und Rouven Hennings vor 2800 begeisterten Zuschauern im Aufgebot hatte.

Etwas glimpflicher davon kam dann Aerzen im Oktober 2013. Damals schon mit Christopher Buchtmann am Regiepult, verließ St. Pauli nach einem 11:0-Sieg allerdings im strömenden Regen den Platz am Veilchenberg.

Nun darf die Awesa-Auswahl ran, dessen Zusammensetzung dem Organisationsteam um Matthias Koch und Jannik Schröder gewiss nicht leicht gefallen ist. „Wir haben wochenlang diskutiert. Wir wollten eine Mischung aus Jung und Alt und natürlich sollen möglichst viele heimische Vereine vertreten sein. Dennoch musste auch die Qualität der Spieler hoch sein. Dazu haben wir uns natürlich eng mit dem Trainerteam abgestimmt“, erklärt Schröder. Und wer auf die Namen blickt, der stellt fest, die Mischung stimmt. Mit Nils Nehrig ist sogar ein Akteur vom TuS Lügde dabei.

Die Fans müssen nun zwar noch rund acht Wochen auf das Jubiläumsspiels von Awesa (10 Jahre Online) warten, die Karten dafür gibt es aber schon jetzt im Vorverkauf. Und zwar beim Dewezet-Ticketshop, der Sparkasse Hameln-Weserbergland sowie in deren Filialen Emmerthal, Aerzen, Hessisch Oldendorf, Coppenbrügge, Bad Münder und Salzhemmendorf, außerdem bei McDonald’s, Marktkauf, Aequitas-Center, Sonnenklar TV und SportLIFE.

Information

Kader für Awesa-Allstar-Game

Spieler: Artur Wesner (Lachem), Fabian Moniac (Halvestorf), Alexander Marter (Germania Hagen), Jannis Helmsen (Afferde), Adrian Gurgel (Tündern), Egcon Musliji (Lachem), Julian Maass (Halvestorf), Philipp Gasde (FC Latferde), Luca Garbsch (Emmerthal), Toni Ivankovic (Wallensen), Nils Nehrig (Lügde), Daniel Krikunenko (Bisperode), Gerrit Pape (Bad Pyrmont), Tim Piontek ( Tündern), Niklas Kaehler (Lauenstein), Ugur Aydin (Tündern), Mittelfeld: Jannik Hilker (Tündern), Matthias Günzel (Halvestorf), Malte Fitzner (Salzhemmendorf). Sebastian Latowski (FC Preussen), Eduard Mittelstädt (Aerzen)

Trainer: Oliver Steffan und Rolf Schünemann



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