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Kellerduell gegen TSV Barsinghausen

Sekt oder Selters? Emmerthal bangt

Handball (kf). Das „Endspiel der Saison“ steigt am Sonntag (17 Uhr) in der Sporthalle Kirchohsen, wo die TSG Emmerthal als Tabellenvorletzter der Oberliga den nur zwei Punkte besser platzierten TSV Barsinghausen erwartet. „Wir brauchen in der wichtigsten Partie des Jahres unbedingt einen Sieg, wenn wir uns im Kampf um den Klassenerhalt noch aus dem Sumpf ziehen wollen. Bei einer erneuten Niederlage hilft eigentlich nur noch Beten“, ist sich TSG-Trainer Matthias Braun sicher. Für ihn ist das Kellerduell aber auch eine Charakterfrage: „Wer am Sonntag noch eine Motivationshilfe benötigt, kann gleich zu Hause bleiben. Ich erwarte diesmal von allen Spielern eine 200-prozentige Kampf- und Laufbereitschaft.“

veröffentlicht am 23.01.2009 um 19:54 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 18:41 Uhr

Emmerthals Coach hat sich vor Wochenfrist den letzten Auftritt der Barsinghäuser gegen Dingelbe angeschaut. Und was er in der Glück-Auf-Halle am Deister gesehen hat, war wahrlich nicht von schlechten Eltern. „Die TSVer haben 45 Minuten schnellen und guten Handball gezeigt“, staunte Braun. Vor allem den agilen Marc Schulze-Schwering muss seine Abwehr in den Griff bekommen. Fehlpässe in der Offensive können tödlich sein, denn die nutzt der quirlige Mann vor der TSV-Deckung bei jeder sich bietenden Gelegenheit zum schnellen Konter. Dazu glänzte auch Julian Frädermann mit elf Toren. Und auch der Ex-Emmerthaler Tobias Keller wird sicher „heiß“ sein. Gegen Dingelbe saß er zwar noch angeschlagen auf der Bank, am Sonntag wird er an seiner alten Wirkungsstätte aber in der Anfangsformation erwartet.

Personell hat die TSG keine großen Probleme. Bastian Reinecke dürfte seine Erkältung überwunden haben. Ein Fragezeichen steht allein hinter Nils Vietmeyer (Grippe).

Zur Zeit in guter Form: Emmerthals Rechtsaußen Stefan Kunze will im Kellerduell der Oberliga gegen den TSV Barsinghausen mit seinen Treffern zum erhofften Sieg beitragen.

Foto: nls



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