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Fußball: Germania Hagen vor dem Derby gegen Aerzen auf der Suche nach der alten Form

Sekt oder Selters?

BAD PYRMONT. Sekt oder Selters? Oder gönnen sich Hagens Bezirksliga-Fußballer diesmal vielleicht sogar einen Schluck aus der berühmten Zaubertrank-Pulle des legendären gallischen Druiden Miraculix. Nach vier Spieltagen wollte Trainer Eldar Zahirovic davon nichts wissen. Da waren seine Germanen auch noch ungeschlagen.

veröffentlicht am 05.10.2017 um 16:02 Uhr

Mineralwasser oder doch ein Zaubertrank? Hagens Kapitän Markus Trompa wird es nicht verraten. Foto: nls
Klaus Frye

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Klaus Frye Sportreporter zur Autorenseite
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Doch die Zeiten haben sich geändert. Die Anfangseuphorie ist dem Team um den erfahrenen Kapitän Markus Trompa in den letzten Wochen abhanden gekommen. Längst reicht Mineralwasser für sprudelnde Ideen beim Bezirksligisten nicht mehr aus.

Seit sechs Spielen ohne Sieg, diese Bilanz passt überhaupt nicht ins Konzept des Germanen-Trainers. Zwei Siege zum Auftakt, dann drei Unentschieden und drei Pleiten in Folge. Von Platz zwei zügig zurück auf Rang zehn – das Karussell befindet sich auf Talfahrt. Aber Zahirovic warfen nicht nur die drei Niederlagen aus der Spur. Ihm bereitet auch die 2:10-Torbilanz Sorgen. Gut angefangen, stark nachgelassen. „Wir sind zurück auf dem Boden der Tatsachen“, stellte er fest.

Und nach Besserung sieht es nicht unbedingt aus. Denn jetzt (Fr., 19 Uhr) kommt mit dem MTSV Aerzen die „Mannschaft der Stunde“ auf den Hagen. Die Elf von Dirk Schumachers fuhr in den letzten drei Partien sieben Zähler ein und hat sich nach anfänglichen Startproblemen schnell ins gesicherte Mittelfeld orientiert. Und ausgerechnet gegen den bestens erholten Kreisrivalen wollen Trompa und seine kampfbereiten Germanen endlich mal wieder einen Dreier einfahren. Der Coach hat beim Training vor allem an seine Stürmer appelliert: „Wir müssen unsere Chancen mal konsequenter nutzen.“ Die Mannschaft muss aber auch ihre zuletzt offenbarten Schwächen in der Defensive, die vor allem bei der 2:6-Pleite in Alfeld ans Tageslicht kamen, wesentlich besser in den Griff bekommen. Doch da ist Zahirovic guter Dinge – denn Florian Büchler, Georgios Konstantinidis und Serkan Türkoglu sind wieder dabei.

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