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Der 340-fache Handball-Nationalspieler Klaus-Dieter Petersen spielt am Freitag in Emmerthal

Seine Erfolgsstory kann sich sehen lassen

Handball (kf). Hoher Besuch bei der TSG Emmerthal – neben den Nationalspielern des TBV Lemgo steht hier am Freitag vor allem der ehemalige Weltklasse-Handballer und 340-fache Nationalspieler Klaus-Dieter Petersen im Fokus. Seine Erfolgsstory kann sich sehen lassen: Vize-Weltmeister, Vize-Olympiasieger, Europameister und neunfacher deutscher Meister mit dem THW Kiel sind nur einige Mosaikstücke seiner Karriere. Nun ist der gebürtige Misburger als Landestrainer des Handball-Verbandes Niedersachsen und Spielertrainer von Eintracht Hildesheim II in die heimatlichen Gefilde zurückgekehrt. Klaus Frye von der Dewezet-Sportredaktion sprach mit Petersen vor seinem Auftritt in Emmerthal.

veröffentlicht am 28.07.2010 um 19:08 Uhr
aktualisiert am 27.10.2016 um 11:41 Uhr

Klaus-Dieter Petersen, als Trainer wurden Sie 2008 mit der A-Jugend des DHB Europameister. Was führte Sie jetzt zum Landesverband Niedersachsen?

Die Arbeit im Jugendbereich macht mir in Niedersachsen viel Spaß. Als Landestrainer bin ich für den gesamten Jugendbereich und für den Nachwuchs der Vereine da. Und das ist für mich eine reizvolle Aufgabe.

Wie sehen Sie die künftige Entwicklung im Nachwuchsbereich des deutschen und vor allem des niedersächsischen Handballs?

Die Nachwuchsarbeit stimmt. Wir sind nicht umsonst Europameister geworden. Defizite sehe ich aber in der Anschlussphase. Man muss die Jugendlichen mehr an die Hand nehmen, wenn sie in den Herrenbereich aufrücken. Vor allem bei den Vereinen der ersten und zweiten Liga.

Deshalb haben Sie auch das Amt des Spielertrainers bei Eintracht Hildesheim II übernommen?

Das ist richtig. In der jungen Mannschaft steckt eine Menge Potenzial. Und diese Spieler muss man auf diesem Weg an die beiden höchsten Spielklassen heranführen.

Kennen Sie eigentlich schon die einen oder anderen Gegner, gegen den Sie mit Ihrer Mannschaft in der kommenden Saison in der WSL-Oberliga antreten müssen?

Nein, diese Liga ist für mich absolutes Neuland.

Sie gehen sicher mit einem klaren Ziel in Ihre erste Trainersaison in der siebten Liga?

Natürlich, wir müssen ganz schnell raus aus dieser Liga, und der Aufstieg ist das klare Ziel. Das müssen wir trotz der Doppelbelastung packen. Denn einige junge Spieler müssen ja auch noch in der Regionalliga der A-Jugend spielen. Und wir werden unsere Gegner keinesfalls unterschätzen.

Greifen Sie selbst auch noch als Spieler in das Geschehen ein?

Bestimmt, ich werde schon bei dem einen oder anderen Spiel auflaufen. Vor allem in der Abwehr brauchen die jungen Spieler oft Unterstützung.

Am Freitag treffen Sie in Emmerthal alte Bekannte, darunter auch Florian Kehrmann. Haben Sie noch gute Kontakte zur Bundesliga?

Natürlich, ich treffe ja oft noch bei Lehrgangsmaßnahmen oder Trainingsschulungen den einen oder anderen Spieler aus meiner aktiven Zeit. Und beste Verbindungen habe ich natürlich immer noch zum THW Kiel.

Die großen Sportarenen kennt er fast auf allen Kontinenten. Am Freitag kommt Nationalspieler Klaus-Dieter Petersen aber zum ersten Mal in die Kreissporthalle Kirchohsen.

Foto: DHB



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