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Heiko Schröer wollte kein Torwart sein

Sein Idol ist Bodo Illgner

Fußball. Wenn die Bisperoder Fans wie beim Supercup seinen Namen rufen, wirkt Heiko Schröer zwar peinlich berührt: „Aber es ist schon ein extrem geiles Gefühl, wenn man spürt, wie die Leute hinter mir und der ganzen Mannschaft stehen.“ Dass Schröer heute einer der besten Kreisliga-Torhüter ist, hat der inzwischen 32-jährige Keeper des TSV Bisperode seinem Bruder Peter („Mein heimliches Vorbild“) zu verdanken. „Er erzählte meinem früheren F-Juniorentrainer Thilo Becker einfach, dass ich gerne im Tor spielen würde, ohne mich vorher überhaupt zu fragen. Eigentlich wollte ich ja lieber Spielmacher werden.“ Doch als Sechsjähriger traute sich Schröer damals nicht zu widersprechen. „Deshalb habe ich die Entscheidung akzeptiert.“ Bis heute steht Schröer beim TSV zwischen den Pfosten. „Weil ich ein waschechter Bisperoder bin, war für mich ein Vereinswechsel nie ein Thema.“ Dem TSV ist Schröer immer treu geblieben, „obwohl ich bis heute noch keinen einzigen Titel gewonnen habe“. Das soll sich möglichst bald ändern. Die Hoffnung, mit Bisperode irgendwann einmal in die Bezirksliga aufzusteigen, „habe ich noch nicht aufgegeben“. Schließlich werden ja manchmal Träume wahr …

veröffentlicht am 13.07.2010 um 17:14 Uhr
aktualisiert am 18.01.2017 um 11:28 Uhr

aro

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Sportreporter zur Autorenseite

Mit der Geburt von Anna-Lena ist für ihn dafür ein anderer Wunsch in Erfüllung gegangen. Auf seine süße Tochter ist der junge Vater mächtig stolz. Nachdem sie das Licht der Welt erblickte, „habe ich nach sechs Jahren wilder Ehe im März endlich meine Frau Sabrina geheiratet“. Den längst überfälligen Heiratsantrag machte er ihr Heiligabend – quasi unterm Weihnachtsbaum. Wenn man Schröer auf seine größten Schwächen anspricht, muss er nicht lange überlegen: „Kaffee und Zigaretten.“ Das ist zwar total ungesund, passt aber zu seinem Lebensmotto: „Ich lebe nur einmal, und wenn man so lebt wie ich, ist einmal auch genug.“ Dieses Zitat stammt von Johann „Hans“ Hölzel alias Falco. Gerne verschweigen möchte Schröer, dass sein Idol der Ex-Nationaltorwart Bodo Illgner ist, der 1990 mit Deutschland Weltmeister wurde. „Bodo Illgner fand ich schon immer cool. Er ist übrigens auch der Grund, warum ich Fan des 1. FC Köln bin.“

So kennen ihn die Fans des TSV Bisperode: Mit dem Ball in der Hand feuert Torwart Heiko Schröer seine Mitspieler an.

Foto: nls



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