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2:3 – Nur Hau und Köhler treffen für Tündern

Sechste Pleite macht Rukavina sprachlos

Fußball (kf). Sechstes Spiel, sechste Niederlage – in der Bezirksoberliga wird die Talfahrt des HSC BW Tündern immer rasanter. Auch die Heimpartie gegen den TSV Stelingen setzten die Schwalben mit 2:3 (0:1) in den Sand. Zehn Minuten vor dem Abpfiff schoss Deutschmann mit dem 3:2-Siegtor den HSC endgültig ins Tal der Tränen. Vor der Pause hatten beide Teams vor dem Tor des Gegners kaum Konstruktives zu bieten. Allein Brüning (18. Minute) nutzte einen Foulelfmeter zum 1:0 der Stelinger, Huntemann (53.) traf zum 2:0. Doch die Tünderaner kämpften sich durch Hau (61.) und Köhler (73.) noch einmal heran.

veröffentlicht am 13.09.2009 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 29.10.2016 um 13:21 Uhr

Trotz des zwischenzeitlichen Ausgleichs hatte Tündern spielerisch aber nur Magerkost zu bieten. Vor allem die Offensive konnte die Gästeabwehr nie in Angst und Schrecken versetzen. Liebegott ist von der guten Form der Vorsaison meilenweit entfernt und für Jaber, der vom Kreisligisten Bisperode kam, ist die Luft in der sechsten Liga deutlich zu dünn. Bezeichnend, dass mit Hau und Köhler zwei Defensivspieler die Tore erzielten. Auch das Mittelfeld bekamen die Blau-Weißen nicht in den Griff.

So zeigte sich Trainer Rukavina nach dem Abpfiff fast sprachlos: „Ich muss erst einmal Abstand gewinnen. Doch klar ist, dass uns nach dem Ausgleich durch das schnelle 2:3 das Spiel wieder aus der Hand geglitten ist.“ Am Lawerweg werden nach der sechsten Pleite wohl auch die letzten Optimisten erkannt haben, dass für die Schwalben der Abstiegskampf bereits jetzt in vollem Gange ist.

Tündern: S. Kelle – Köhler, Wyrwoll, Hau – Rügge, Möller (56. Tegtmeyer), Ulus, L. Kelle (43. Bleil), Stapel – Jaber (84. Hackl), Liebegott.



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