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Glatter Final-Triumph bei DTH Open / Auch Sieveke siegt

Sebastian Schulz erteilt Stefan Seifert eine Lektion

Das Herrenfinale der 23. DTH Open in Hameln war eine klare Angelegenheit. Den 1200-Euro-Siegerscheck nahm aber nicht Topfavorit Stefan Seifert (Hannover) mit nach Hause, sondern der an Nummer drei gesetzte Sebastian Schulz. Der Spitzenspieler des Nordligisten SV Louisenlund ließ trotz 20-minütiger Regenunterbrechung keinen Zweifel am Sieg aufkommen. Im vierten Anlauf bei den DTH Open erteilte er dem zweifachen Turniersieger aus der Landeshauptstadt eine deutliche 6:1, 6:3-Lektion.

veröffentlicht am 12.07.2009 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 14:53 Uhr

Klaus Frye

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Sportreporter zur Autorenseite

„Ich muss erst einmal meiner Physiotherapeutin danken, denn die hat mich nach dem harten Halbfinalspiel wieder richtig auf die Spur gebracht“, stellte er bei der Siegerehrung in den Vordergrund. Sein Kontrahent war einfach platt: „Ich habe 14 Matches in acht Tagen gespielt. da fehlten doch schon Kraft und Konzentration.“

Bei den Damen musste Andrea Sieveke erst im Endspiel mächtig kämpfen. Am Ende reichte es für die 22-jährige Hannoveranerin zu einem 6:2, 3:6, 6:4-Erfolg gegen Stefanie Weinstein (Bayer Leverkusen). „Im zweiten Satz habe ich den Faden verloren. Gott sei Dank fand ich danach aber mit viel Kampf zurück ins Spiel“, lautete ihr Fazit.

Im Halbfinale schaltete sie die topgesetzte Manon Kruse (Hamm) souverän mit 6:2, 6:2 aus. Weinstein kämpfte sich mit 6:4, 3:6, 6:2 gegen Frederike Putthoff (Bremen) durch.

Am Finaltag boten die Herren vor allem in der Runde der letzten Vier den vielen Zuschauern spannendes Tennis. So stand die Partie zwischen Schulz und Christopher Koderisch (TC Halle) auf des Messers Schneide. Erst im Tiebreak setzte sich der 26-jährige Schleswig-Holsteiner mit 7:5, 2:6, 7:6 durch. Auch auf Stefan Seifert wartete im Halbfinale ein hartes Stück Arbeit. Mit einem 5:7, 6:3, 6:4 wurde die Nummer eins seiner Favoritenrolle gegen Phillip Karwasz (TC Alfeld) aber dennoch gerecht.

Mit leeren Händen fuhr Seifert trotz seiner Finalpleite dennoch nicht zurück an die Leine. Er trägt als Premierensieger des Weserbergland-Circuit künftig eine wertvolle Armbanduhr. Über ein Notebook freute sich Damensiegerin Andrea Sieveke, die schon in Springe erfolgreich war. „Da wollte ich eigentlich gar nicht spielen“, freute sich die Spielerin des DTV Hannover nach der Siegerehrung.

Auch der an Nummer zwei gesetzte Koderisch trat die Rückreise in seine Heimatstadt Lemgo nicht ohne Sieg an. Im Mixed gewann er mit Manon Kruse souverän 6:2, 6:4 gegen das Duo Karwasz/Stein (Alfeld/Bochum).

Trost für den Verlierer: Stefan Seifert (rechts) hatte vergeblich auf seinen dritten Erfolg bei den DTH Open gehofft.



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