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Schon ein Remis im Saisonfinale gegen Sasel reicht Tündern zum Klassenerhalt

Schwarzers letzter Aufschlag

Tündern. Zum letzten Mal schlägt Dwain Schwarzer am Sonntag für den Tischtennis-Regionalligisten TSV Tündern auf. Vor seinen Wechsel zum Drittligisten SV Brackwede will der 21-Jährige mit den Schwalben gegen den TSV Sasel mindestens ein Unentschieden landen um den Klassenerhalt zu sichern.

veröffentlicht am 20.04.2016 um 13:41 Uhr
aktualisiert am 25.10.2016 um 10:36 Uhr

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Einmal schlägt er noch in der Tischtennis-Regionalliga vor heimischem Publikum auf – dann sagt Dwain Schwarzer Servus in Tündern. Und das Schicksal wollte es so: Für die aktuelle Nummer zwei der Schwalben wird ausgerechnet sein vermeintlich letzter Auftritt am Sonntag (14 Uhr) gegen den TSV Sasel zur Zitterpartie. Denn der direkte Klassenerhalt des TSV hängt buchstäblich noch am seidenen Faden. Sieg oder Remis – alles andere wäre zu wenig und Tündern müsste tatsächlich noch in der Relegation nachsitzen.

Darauf kann Dwain Schwarzer aber verzichten, denn er will sich mit dem Klassenerhalt in Richtung Brackwede verabschieden. Dort beim SV wird der Linkshänder dann künftig in der 3. Bundesliga Nord seinen Tischdienst absolvieren. Zweifellos eine große Herausforderung für den momentanen Ranglisten-Achten der 4. Liga. „In naher Zukunft wäre der Sprung nach oben mit Tündern nicht möglich gewesen. Aber der Abschied schmerzt auch ein bisschen, denn es hat mir sehr gut gefallen. Ich habe das Gefühl, dass ich mich mit allen Leuten prima verstanden habe“, spielt beim 21-Jährigen auch eine große Portion Wehmut mit. Aber auch Schwarzer weiß, dass letzte Saisonspiel gegen Sasel kein Spaziergang wird, dafür sind die Hamburger einfach zu kompakt besetzt. „Vorne sind die ganz stark aufgestellt ist, und Leon Abich ist schon ein echter Ausnahmespieler. Für Florian Buch und mich wird es schwer, gegen ihn zu gewinnen“, ergänzt Schwarzer.

Seinerzeit im Hinspiel zog sich der TSV Tündern allerdings respektabel aus der Affäre und erreichte ein 8:8 in Hamburg. Auch dank zwei wichtigen Punkten von Buch/Schwarzer im Doppel. Im Falle einer Niederlage gegen den Tabellenvierten käme die Relegation auf die Schwalben schon am Wochenende 30. April/1. Mai zu. „Es geht für uns echt noch einmal um die Wurst. Mit einem Remis könnten wir den TSV Lunestedt auf Rang sieben ablösen. Wir würden bei Punktgleichheit über das bessere Spielverhältnis verfügen. Deshalb sind unsere Fans wichtiger denn je“, wirbt Abteilungsleiter Andreas Rose im Vorfeld des spannenden Saisonfinales um lautstarke Unterstützung in der Sporthalle am Lawerweg.

Und der Weg lohnt sich allemal, denn der Gegner ist mit interessanten Spielern vor allem im oberen Paarkreuz gespickt. Die Position zwei gehört dem ehemaligen Nationalspieler Oliver Alke, und Spitzenspieler Leon Abich tritt noch als amtierender Deutscher Jugend-Meister an. ro/kr



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