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Tolle Halbzeit-Bilanz der HSG Fuhlen/H.O. in der WSL-Oberliga

Schönemeier: „Platz eins ist für uns nur eine Momentaufnahme“

Spielmacher Jan Owczarski (links) und Routinier Aleksandras Getautas (rechts) – auf dieses torgefährliche Rückraum-Duo setzt HSG-Trainer Ralph Schönemeier.

veröffentlicht am 09.12.2009 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 28.10.2016 um 15:21 Uhr

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Foto: nls

Handball (kf). Die Landesliga-Frauen schwächeln, dafür lassen es die Männer der HSG Fuhlen/Hessisch Oldendorf in dieser Saison richtig krachen. Mit 25:1 Punkten legte die HSG in der WSL-Oberliga eine Vorrunde hin, die Trainer Ralph Schönemeier selbst in den kühnsten Träumen nicht erwartet hatte.

Denn zum Saisonstart musste er sechs neue Spieler in seine Mannschaft, die in der Vorsaison als Achter wahrlich keine Bäume ausriss, einbauen. „Das ist bestens gelungen. Schon die Vorbereitung klappte ausgezeichnet“, blickt Schönemeier zurück. Dennoch hat der 46-Jährige, der zuvor als Trainer bei TS Großburgwedel und als Co-Trainer in der Regionalliga-Zeit des TSV Anderten tätig war, nicht abgehoben: „Platz eins ist nicht mehr als eine Momentaufnahme. Trotz allem dürfen wir nicht den Blick für die Realität verlieren.“

Härtester Konkurrent bleibt die HSG Idensen. „Das ist wohl die kompakteste Mannschaft“, weiß Schönemeier. „Doch auch der MTV Rohrsen kann uns durchaus noch in die Suppe spucken.“ Vor allem das schwere Auswärtsprogramm bereits ihm bis zum Saisonende Sorgen.

Trotz allem geht der in Seelze lebende Übungsleiter mit breiter Brust in die Rückserie. Denn mit Torhüter Florian Söhlke kehrte ein starker Torhüter vom Verbandsligisten MTV Obernkirchen zurück an die Weser. Und kurz vor Abschluss der Vorrunde zauberte Schönemeier mit dem 20-fachen litauischen Nationalspieler Aleksandras Getautas, den er aus seiner Zeit in Anderten kennt, einen absoluten Kracher aus dem Hut. Der kann wegen einer Umschulung zwar nur eingeschränkt trainieren, doch das reicht, um für frischen Wind zu sorgen. Dazu hat Schönemeier noch ein wahres Juwel in der Hinterhand. Der A-Jugendliche Sascha Weidemann feierte gegen Dingelbe seine gelungene Premiere.

Eines der wichtigsten Spiele steigt bereits am 16. Januar: dann muss die Fuhlen/Hessisch Oldendorfer Kombination beim unmittelbaren Verfolger HSG Idensen Farbe bekennen.



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