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Pyrmonts Fußball-Chef Begemann dementiert Wechsel-Gerüchte / Heute Derby gegen Germania Hagen

Schmidt-Brüder nicht zu Preußen 07

Bezirk Hannover. Seit einiger Zeit kursiert hartnäckig das Gerücht, dass die Ex-Preußen Stefan und Sebastian Schmidt den Fußball-Bezirksligisten SpVgg. Bad Pyrmont am Saisonende verlassen und zu Hameln 07 zurückkehren. Ist da was dran? „Nein“, versichert Pyrmonts Fußball-Chef Heiko Begemann.

veröffentlicht am 05.04.2016 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 13:16 Uhr

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Andreas Rosslan Sportreporter zur Autorenseite

„Beide Schmidt-Brüder haben uns für die nächste Saison fest zugesagt.“

Bis auf Jannik Denker, der wie berichtet zum TSV Bisperode zurückkehrt, bleibt der Kader voraussichtlich komplett zusammen. Das gilt laut Begemann auch für Florian Büchler, der bei seiner Verpflichtung einen Zwei-Jahres-Vertrag mit anschließender einjähriger Option unterschrieben hat. Was mögliche Neuzugänge angeht, wollte sich Pyrmonts Fußball-Chef noch nicht in die Karten blicken lassen. „Weil noch nicht klar ist, in welcher Spielklasse wir nächste Saison spielen, müssen wir zweigleisig planen. Das macht die Planungen nicht einfacher, aber wir sind auf einem guten Weg“, sagt Begemann. „Unser Kader ist gut aufgestellt und muss nur punktuell verstärkt werden.“

In der Bezirksliga läuft es nach Startschwierigkeiten zu Beginn der Saison, in der sich der Landesliga-Absteiger in der neuen Spielklasse offenbar erst einmal akklimatisieren musste, inzwischen wieder richtig gut. Mit einer beeindruckenden Siegesserie ist die Elf von Spielertrainer Philipp Gasde auf den dritten Tabellenplatz geklettert und hat sich im Titelkampf zurückgemeldet. Trotzdem will Begemann noch nicht über die Meisterschaft reden. „Wir gucken von Spiel zu Spiel und werden am Ende sehen, was dabei herauskommt“, sagt Begemann, der die Siegesserie nicht überbewerten will. „So wird es bestimmt nicht den Rest der Saison weitergehen. Irgendwann werden wir auch mal wieder verlieren.“ Aber das soll laut Begemann möglichst nicht ausgerechnet heute (19 Uhr) im Derby gegen Germania Hagen passieren. Die Germanen, die nach der 0:3-Niederlage in Rinteln nur aufgrund des besseren Torverhältnisses vor dem punktgleichen VfL Bückeburg II auf einem Nicht-Abstiegsplatz stehen, brauchen im Kampf um den Klassenerhalt eigentlich jeden Punkt. Aber weil Sercan Türkoglu, Felix Gerigh, Cem Saglam, Christiano dos Santos, Christopher Loges und eventuell Georgios Konstantinidis fehlen, geht es für hagens Trainer Stephan Meyer nur darum, „die Niederlage einigermaßen in Grenzen zu halten“.

Tabellenführer VfR Evesen muss heute (19.30 Uhr) bei der SSG Halvestorf ran. „Wir haben nichts zu verlieren und können ganz befreit aufspielen“, sagt SSG-Coach Ralf Fehrmann, dessen Elf zurzeit zwar Tabellenvierter ist, aber bisher nur eine mittelmäßige Rückrunden-Bilanz vorzuweisen kann. Im Gegensatz zum MTSV Aerzen. Die Elf von Trainer Uwe Filla hat nach der Winterpause alle Spiele gewonnen und ist zusammen mit Pyrmont die beste Rückrundenmannschaft. Dementsprechend groß ist der Respekt von Lachems Trainer Tarik Önelcin vor dem heutigen Derby (19.30 Uhr) in Aerzen. „Ich rechne mir nicht viel aus. Aerzen hat zurzeit einen super Lauf. Das wird verdammt schwer. Ich wäre schon mit einem Punkt zufrieden“, sagt Önelcin, denn seine Elf stellt sich quasi von selbst auf. Mit Kapitän Latif Kiki, Andreas Helmel, Yagiz Arslan, Dominik Glaubitz, Mehmet Terzioglu und Deniz Anklam fallen beim SV Lachem gleich sechs Spieler aus. Aber auch beim MTSV fehlen Stephan Clavien, David Weirich, Andrej Weirich, Florian Specht, Dennis Deppmeyer und eventuell Agostino di Sapia.

Immer prekärer wird die Lage für WTW Wallensen im Abstiegskampf, denn nach der 1:5-Heimpleite gegen Aerzen hat der Tabellen-14. schon neun Punkte Rückstand zum Nicht-Abstiegsplatz. Wenn das Team von Trainer Uwe Klose im Kampf um den Klassenerhalt noch eine realistische Chance haben will, ist heute (19.30 Uhr) ein Heimsieg gegen den SC Rinteln schon fast Pflicht. „Wir müssen unseren Einsatz auch mal belohnen und wollen damit am besten gegen Rinteln wieder anfangen“, gibt Wallensens Teammanager Thomas Schütte die Hoffnung nicht auf.



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