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Pyrmonter Spuckattacke / Bendes beißt auf die Zähne / Opa Sölla im Fußballfieber / Rund um den Dewezet-Super-Cup

Schiri-Chef Rieke: „Ich dachte, Lamas gibt es nur im Zoo“

Auf die Zähne biss Emmerthals Kapitän Murat Bendes: „Ich wollte beim Supercup unbedingt dabei sein!“ Bendes hat seit einiger Zeit mit einem Knorpelschaden im Knie zu kämpfen. Im März will er sich in der Sportklinik Hellersen operieren lassen. „Ich hoffe, dass ich in einigen Wochen wieder spielen kann“, so Bendes.

veröffentlicht am 24.01.2010 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 28.10.2016 um 08:21 Uhr

Ein bekanntes Gesicht saß beim C-Juniorenturnier auf der Tribühne: Trainer Hilger Wirtz-von Elmendorff (SC Langenhagen) drückte seinem Sohn Hilger-Noel, der im Team aus Allertal mitmischte, die Daumen.

Sein Debüt im Trikot der SSG Halvestorf feierte zwar Ex-Preuße Maximilian Magerkurth: „Der Wechsel ist aber noch nicht fix.“ Der Name Sölla tauchte in der Rattenfängerhalle generationen-übergreifend auf. Während Opa Günter, erfolgreicher Stürmer auf dem Hagen in den 60er Jahren, auf der Tribüne mit dem Team mitfieberte, dirigierte Sohn Dirk als Trainer die Germanen. Er musste aber bereits in der Vorrunde die Segel streichen, weil auch Enkel Kevin nicht genügend traf.

„Ich dachte, Lamas gibt es nur im Zoo“, ärgerte sich Schiedsrichter-Chef Michael Rieke über die Spuckattacke eines Pyrmonter Spielers, der seinen Unmut über eine umstrittene Entscheidung von Referee Volker Moeller ausgerechnet an ihm ausließ.

Sie hatten viel zu jubeln, die Bisperoder Fans. Fotos: nls (6)

Nicht nur von der Leistung der Teams, vor allem der „Underdogs“, sondern auch von der Stimmung in der Halle angetan waren Bezirksvorsitzender August-Wilhelm Winsmann und Kreisvorsitzender Andreas Wittrock. Zu dieser trugen nicht nur Hallensprecher Jürgen Planert, bekannt als „Einpeitscher“ zu VfL-Bundesliga-Glanzzeiten, sondern auch die vielen Fans aus Bisperode und Wallensen. Die sorgten mit Tröten, Pauken, Trommeln und Rasseln für einen Höllenlärm und peitschten ihre Teams förmlich zum Sieg.

Völlig aus dem Häuschen war Andreas Elsner vom Finalisten TSV Bisperode. Der Vereinsvorsitzende, der eigentlich seinem Sohn Florian beim Umzug helfen wollte, bekam von seiner Frau ausnahmsweise frei und konnte so den tollen Erfolg seiner Jungs vor Ort live miterleben. aro/rhs

„Supercup 2010 – dabei sein ist alles“ lautet das Motto von Mike König (SG Hameln 74)



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