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Bezirksliga-Aufsteiger besiegt SG 74 mit 2:0 / Hamelns Torhüter Michael Biester pariert zwei Elfmeter

Schimanski schießt Klein Berkel ins Pokalendspiel

Fußball (rhs/aro). Die SG Hameln 74 bot zwar dem TSV Klein Berkel im Kreispokal-Halbfinale eindrucksvoll Paroli, doch am Ende musste sich die tapfer kämpfende Elf von Trainer Paul Bicknell im Duell der Meister mit 0:2 (0:0) geschlagen geben. Wenn der Kreisliga-Champion aus Klein Berkel am Pfingstmontag (14 Uhr) auch das Endspiel gegen den SV Lachem gewinnen sollte, wäre das Double perfekt.

veröffentlicht am 19.05.2010 um 22:50 Uhr
aktualisiert am 27.10.2016 um 17:21 Uhr

Die Elf von Trainer Siegfried Motzner musste allerdings hart kämpfen, um die Hamelner Nordstadt-Elf zu besiegen. In der ersten Hälfte parierte der neu verpflichtete SG-Keeper Michael Biester einen Elfer von Agostino Di Sapia (15.). Nach dem Seitenwechsel ging der TSV in der 47. Minute durch Dennis Schimanski, der einen von Levent Bekler verursachten Handelfmeter verwandelte, in Führung. In der 54. Minute scheiterte Marco Blana mit einem weiteren Foulelfmeter am Keeper. Die SG 74 steckte trotz des Rückstandes nicht auf. Die Bicknell-Elf war zwar stets gefährlich, hatte aber oft Pech im Abschluss. Das 2:0 in der 81. Minute durch einen unhaltbaren Flachschuss von Schimanski bedeutete dann das endgültige Aus für den frisch gebackenen Meister der Leistungsklasse, der sich sehr gut verkaufte. Das 3:0 hatte in der Schlussminute Simon Sagebiel auf dem Fuß – doch sein Schuss parierte Biester ebenfalls bravourös.

Heute greifen die Frauen ins Geschehen ein. Im ersten Halbfinale trifft Kreisliga-Tabellenführer Blau-Weiß Tündern um 19 Uhr auf die Sportfreunde Osterwald, die in der Tabelle zurzeit Dritter sind. Schon bei der Auslosung ging BW-Coach Alexander Liebegott, der auf Sheryl Abrahams und Katja Fleischer verzichten muss, davon aus, „dass jede Mannschaft jede schlagen kann“.

Dass das Team aus Osterwald ein unbequemer Gegner sein kann, bekamen die „Schwalben“ in der Liga zu spüren. Nach dem Remis im Hinspiel (1:1) folgte im Rückspiel eine 2:3-Heimpleite. Es besteht also kein Grund, den Gegner auf die leichte Schulter zu nehmen. Schwer wiegen dürfte bei Osterwald der Ausfall von Torhüterin Sandra Dahmen.



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