weather-image
20°
Co-Trainer des VfL kennt sich in Hameln aus

Sarstedt: „Grafite und Martins sind dabei“

Fußball. Ende der 80er Jahre unterrichtete Achim Sarstedt am Albert-Einstein-Gymnasium. Heute kehrt der Co-Trainer des deutschen Meisters VfL Wolfsburg nach Hameln zurück. Dewezet-Mitarbeiter Andreas Rosslan sprach mit dem 49-Jährigen vor der heutigen Partie gegen Oberligist Preußen Hameln 07.

veröffentlicht am 04.09.2009 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 29.10.2016 um 15:41 Uhr

Co-Trainer Achim Sarstedt

Chef-Trainer Armin Veh hat in Hameln nur einen Mini-Kader zur Verfügung, weil die Nationalspieler unterwegs sind. Was die Fans interessiert: Welche VfL-Profis sind denn dabei?

Mit Ausnahme der Nationalspieler reisen wir mit dem kompletten Kader an: Grafite, Martins, Dejagah, Johnson, Barzagli, Costa, Madlung und Riether sind dabei, um nur einige Spieler zu nennen. Auch unser tschechischer Nationalspieler Jan Simunek kommt mit nach Hameln. Er ist kurzfristig nicht zum Länderspiel gegen die Slowakei gereist, weil er leicht angeschlagen war.

Warum hat der deutsche Meister ausgerechnet Preußen Hameln als Testspielgegner ausgewählt?

Ich habe einen geeigneten Testspielgegner gesucht, der mindestens in der Oberliga spielt. Darüber hinaus wollten wir unbedingt samstags spielen, um unseren Punktspiel-Rhythmus beizubehalten. Das Spiel gegen 07 ist für uns ein willkommener Test, um all den Profis Spielpraxis geben zu können, die zuletzt nur wenig zum Einsatz kamen.

Was vermutlich viele Hamelner nicht wissen: Sie absolvierten Ende der 80er Jahre ihr Referendariat am Albert-Einstein-Gymnasium.

Das stimmt. Ich habe in Hameln viele Freunde. Einer meiner Kollegen von damals ist Axel Marahrens, mit dem ich regelmäßig Kontakt habe. Marc Dühring, der in Tündern eine sehr gute Jugendarbeit leistet, ist ein ehemaliger Schüler von mir.

Gibt es Talente aus Hameln und Umgebung deren Karriere Sie besonders verfolgen?

Ja klar. Den Werdegang von Jannik Hilker und Florian Büchler, die inzwischen für die Amateure von Hannover 96 spielen, beobachte ich sehr aufmerksam. Vor einem Jahr habe ich mit Jannik und seinen Eltern über den Wechsel zu 96 gesprochen. Junge Spieler müssen im richtigen Moment den richtigen Schritt gehen. Talente gibt es viele, aber nur wenige schaffen es bis in die Bundesliga.

Copyright © Deister- und Weserzeitung 2018
Texte und Fotos von dewezet.de sind urheberrechtlich geschützt.
Weiterverwendung nur mit Genehmigung der Chefredaktion.

Mehr Artikel zum Thema
Weiterführende Artikel
    Anzeige
    Anzeige
    Kommentare