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Blau-Weiß macht gegen Emmerthal mobil / Eimbeckhausen prüft Rohden

Salzhemmendorf steht am Abgrund! Steffan will das Wunder erzwingen

Fußball (ro). Als Vorletzter nah am Abgrund – aber noch nicht abgestürzt. Doch wenn jetzt kein Wunder mehr geschieht, neigt sich die Kreisliga-Präsenz von Blau-Weiß Salzhemmendorf schlagartig ihrem Ende entgegen.

veröffentlicht am 13.05.2010 um 17:59 Uhr
aktualisiert am 27.10.2016 um 17:41 Uhr

Das weiß auch Trainer Oliver Steffan, dessen Team in der Rückrunde nur drei spärliche Punkte holte, aber nur noch zwei Chancen hat, um vielleicht entscheidend nachzubessern. „Wir werden alle Hebel in Bewegung setzen, um den Erfolg mit einer schlagkräftigen Mannschaft zu erzwingen“, macht der Coach am Sonntag (15 Uhr) im letzten Heimspiel gegen die TSG Emmerthal noch einmal mobil. Da sich sein spielfähiges Personal im Laufe der Rückserie aus den unterschiedlichsten Gründen immer weiter dezimierte, hofft er nun beim Zitterfinale auf Unterstützung von den Alten Herren. Dass Holger Hentschel, Olaf Brostedt und Co. noch fit sind, bewiesen sie mit dem souveränen Gewinn der Meisterschaft. Aber auch bei den A-Junioren sieht Steffan noch Kapazitäten, die seinem Team weiterhelfen könnten.

Sollte dann auch noch Mitkonkurrent TuS Rohden am Sonntag (17 Uhr) beim VfB Eimbeckhausen leer ausgehen, käme es am letzten Spieltag (30. Mai) zu einem echten Abstiegsendspiel auf der TuS-Anlage. „Dann hätten wir es wieder selbst in der Hand“, orakelt Steffan. Die TSG Emmerthal reist indessen nicht als freiwilliger Punktelieferant in den Ostkreis. „Das 3:9 gegen den TSV Bisperode war schon peinlich genug, nun stehen meine Jungs in der Pflicht. Für mich ist das eine Frage der Ehre“, fordert Trainer Markus Wienecke nur eines: Wiedergutmachung.

Drei Punkte mehr, und damit die bessere Ausgangsposition im Kampf um den Klassenerhalt hat der TuS Rohden. „Wir haben uns bis jetzt nie aufgegeben und werden dies auch in Eimbeckhausen nicht tun“, rechnet Trainer Stephan Schröer auch ohne Pape, Wenger und Gljanz mit einem positiven Verlauf der Begegnung. Um die Kreise von Top-Torjäger Wehmann einzuengen, will er sich etwas einfallen lassen.

Im Blickpunkt des vorletzten Spieltages steht noch das Fernduell um Platz zwei. Momentan hat Germania Hagen, am Sonntag Gastgeber für den WTW Wallensen, die besten Karten für die Bezirksliga-Relegation.Vorausgesetzt, die Sölla-Elf leistet sich keinen Ausrutscher und setzt sich auch am 27. Mai im Nachholspiel beim VfB Hemeringen durch. Der punktgleiche Dritte SV Lachem erwartet Eintracht Afferde und trifft damit auf ein Team, das unberechenbar ist. Dennoch stapelt Eintracht-Trainer Michael Söchting tief: „Alles andere, als eine klare Niederlage, wäre eine faustdicke Überraschung für mich“.

Meister TSV Klein Berkel gastiert bereits am Samstag (16 Uhr) beim Absteiger Preußen II und könnte mit einem deutlichen Sieg die 100-Tore-Marke knacken.

Weiter spielen: Stg., 15 uhr: Hemeringen – Hilligsfeld, Nettelrede – Grohnde, Marienau – Bisperode

Sorgen über Sorgen: Trainer Oliver Steffan hat mit BW Salzhemmendorf den Kreisliga-Abstieg dicht vor Augen und benötigt am Sonntag dringend einen Sieg gegen die TSG Emmerthal.

Foto: nls



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