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Hamelner Weser-Crew hält bei Langstreckenregatta „Head of the River“ mit den Großen mit

RVW-Achter fährt ein bravouröses Rennen

Rudern (ad). Ein hervorragender Saisonauftakt gelang der Achtercrew des Rudervereins Weser (RVW) in London. Beim größten Achterrennen der Welt, dem Head of the River, gingen 420 Achter an den Start. Nach dem guten Abschneiden im vergangenen Jahr (Rang 72) gab es diesmal mit Startplatz 78 einen Platz in der zweiten Gruppe. Die Streckenlänge von 5,8 Kilometern bewältigten die Hamelnern in der Spitzenzeit von 18 Minuten und 40 Sekunden. Das RVW-Flaggschiff mit Michael Ruhe, Jan Martin Bröer, Lennart Hawranke, Christoph Mader, Phillip Dennis, Fabian Schönhütte, Patrick Pätzold und Steuerfrau Anita Günter wurde durch den Olympiateilnehmer Thorsten Engelmann aus Berlin verstärkt und konnte sich auf Platz 49 vorkämpfen.

veröffentlicht am 24.03.2009 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 02:41 Uhr

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„Die taktische Aufteilung des Rennens ging voll auf, wir können sehr zufrieden sein“, äußerte sich Cheftrainer Jörg Sehrbrock sichtlich stolz. Denn seine Vereinsmannschaft gab vor 5000 Zuschauern auch gegenüber einigen Nationalmannschaften eine gute Figur abgegeben. Bei frühlingshaften Temperaturen und für London optimalen Regattabedingungen (15 Grad Celsius und wenig Wind) gelang es, in die Abteilung der besten 50 Achter aufzusteigen.

Ruhe und Co. sichern sich Startplatz für 2010

Der Startplatz für das nächste Jahr ist damit gesichert. Vorteil: in der Abteilung der besten 50, der 1. Division, kann kein Boot mehr dazwischengeschoben werden, so wie es in diesem Jahr der Fall war. An größere Feiern ist für die Leistungssportler des RV Weser jedoch noch nicht zu denken, denn über Ostern wartet wie immer das Trainingslager in Hildesheim auf die Aktiven, danach geht es mit der Regattasaison 2009 erst richtig los. Den Auftakt bildet am letzten Aprilwochenende in Münster die Alfseeregatta.

Übrigens: Sieger beim „Head of the River“ wurde der deutsche Einer-Meister Marcel Hacker (Frankfurt) mit den besten Skullern der Welt vor dem favorisierten britischen Achter vom Leander Club. Der Olympia-Siebte Hacker und sein Team verwiesen in 17:24 Minuten den Seriensieger mit vier Sekunden Vorsprung auf Platz zwei.

Im siegreichen Boot der „Great 8“ saßen die weltbesten Einer-Ruderer um Olympiasieger Olaf Tufte (Norwegen) und Weltmeister Mahe Drysdale (Neuseeland). „Das war hier eine absolut geniale Sache. Ich hätte nie gedacht, dass wir hier alle so als Team funktionieren“, sagte Hacker nach dem Rennen. Trainer Bill Barry hatte den Achter eine Woche lang vorbereitet.



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