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Leichtathletik-Nachwuchs der LG Weserbergland und des VfL Hameln startet bei Landesmeisterschaft

Ruscheinsky traut Henze und Co. einiges zu

Leichtathletik (mha). Titelträume und Qualifikationskämpfe sollte es heute und morgen in Göttingen geben, wenn im Jahnstadion die Landesmeisterschaft der A-Jugend und A-Schüler ansteht. Doch ein Traum der LG Weserbergland ist schon im Vorfeld geplatzt. „Ich wolle mit vier B-Jugendlichen in der viermal 100-Meter-Staffel antreten und dort die Qualifikationszeit für die DM laufen. Doch weil Deborah Brodersen nicht sprinten will, ist das Quartett geplatzt“, war Trainer Werner Scharf etwas irritiert. Brodersen, die sich vergange Woche mit 1,82 Metern im Hochsprung für die U-20-WM in Kanada ins Gespräch gebracht hatte, verfolgt andere Ziele. „Sie will noch den Siebenkampf in einer Woche in Ratingen mitmachen und dann sich auf das letzte WM-Ausscheidungssportfest in Mannheim vorbereiten“, sagt Landestrainerin Beatrice Mau-Repnak. Die Landesmeisterschaft ist nur ein Vorbereitungswettkampf. Brodersen will sich mit Weitsprung und Kugelstoß begnügen.

veröffentlicht am 11.06.2010 um 15:44 Uhr
aktualisiert am 27.10.2016 um 15:21 Uhr

Marie Holzschuh (LGW) hat auch ohne die Staffel ebenso beste Aussichten. Über 100 Meter und 200 Meter kämpft sie um die Titel. Ihre Dauerrivalin Anna-Lena Freese aus Brinkum sowie Nadine Zähler aus Wilhelmshaven können ihr den 100-Meter-Sieg streitig machen. „Eine von den dreien macht das Rennen. Andere sind nicht in Sicht“, sagte Trainer Werner Scharf. Über 200 Meter hat die Hamelnerin nur Freese als Gegnerin. Wieder in Schwung nach Verletzung und Krankheit ist Stefan Hölscher gekommen. Im Dreisprung ist bereits wieder eine Medaille drin. Steffen Rothmann geht mit allem, was sich werfen lässt, an den Start. Mit Kugel, Diskus und Speer hat der Weserbergländer Hoffnungen auf Edelmetall. Mit 15 weiteren Athleten ist die LGW im Einsatz. Dagegen nehmen sich die vier Athleten des VfL Hameln fast winzig aus. Doch für Trainer Tony Ruscheinsky gilt das Motto klein, aber fein. Denn auch Lennart Henze kann weit nach vorn sprinten. „Die Qualifikation zur DM ist für Lennart über 100 Meter das oberste Ziel. Da fehlen ihm noch elf Hundertstelsekunden“, sagt Ruscheinsky. Auch über 400 Meter traut der Coach seinem Schützling einiges zu: „Doch sind beide Rennen an einem Tag.“ Unterstützt wird Henze in der 4x100-Meter-Staffel von Stefan Krause, Malte Siebert und Guiseppe Garria. „Auch die ist am Samstag – nur eine Stunde nach dem 400-Meter-Rennen. Wir müssen sehen, was dann noch möglich ist.“



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