weather-image
Nationalspieler trainieren mit 80 Mädchen und Jungen auf der Riepenburg in Aerzen

Rugby mit den Profis

AERZEN. Rugby auf der Riepenburg: Bereits zum vierten Mal veranstaltet die Deutsche Rugby-Jugend (DRJ) für Mädchen und Jungen ein Sommercamp im Aerzener Schullandheim. Der Höhepunkt ist eine Trainingseinheit mit fünf aktuellen Nationalspielern.

veröffentlicht am 25.07.2018 um 15:52 Uhr

WM-Qualifikationsspiel zwischen Deutschland und Samoa. Melani Matavao (l.) kann von Christopher Hilsenbeck nicht mehr gestoppt werden. Foto: Jürgen Keßler/dpa
aro

Autor

Andreas Rosslan Sportreporter zur Autorenseite
Weiterlesen für 20 Cent oder mit Ihrem Digital-Abo
Sie haben bereits ein Digital-Abo der DEWEZET? Dann melden Sie sich hier mit Ihren DEWEZET -Login an und lesen Sie den Text, ohne Ihn bei LaterPay bezahlen zu müssen.

Rugby ist nichts für Weicheier. Das weiß Frank Himmer aus eigener Erfahrung. Der Heimleiter des Schullandheims Riepenburg in Aerzen hat jahrelang selbst Rugby gespielt – und das sehr erfolgreich. Der frühere Bundesligaspieler und 17-fache Nationalspieler hat etliche Meisterschaften und Pokale gewonnen, bis er wegen einer Verletzung mit 35 Jahren seine Karriere als Spieler beenden musste: „Rugby ist aber weder ein brutaler noch gefährlicher Sport.“ Das Verletzungsrisiko sei mit anderen Ballsportarten wie Fußball oder Handball vergleichbar. Himmer, der nach dem Karriereende als Schiedsrichter in der Bundesliga pfiff und als Trainer an Schulen Rugby-Kurse gibt, fing bereits als Vierjähriger mit dem Sport an. Die 80 Kinder und Jugendlichen, die ab Samstag auf der Riepenburg am Rugby-Ferienlager teilnehmen, sind schon etwas älter: Die Mädchen und Jungen sind neun bis 14 Jahre alt – und kommen aus ganz Deutschland. „Wir wollen die Kinder und Jugendlichen aus ganz Deutschland zusammenzubringen, egal, aus welchem Verein sie kommen. Kurz gesagt: Es ist ein Camp, das jedem offensteht“, sagt die DRJ-Vorsitzende Romana Thielicke. Am Ende sollen sich die Kids auf den Rugby-Plätzen und bei Meisterschaften wiedersehen „und wissen, dass sie eine schöne Woche miteinander hatten“. Das sieht Frank Himmer genauso: „Natürlich steht der Sport im Vordergrund, aber es geht nicht nur um Rugby. Es gibt drum herum ein buntes Programm – mit Grillabend, Nachtwanderung und Ausflügen in die Umgebung.“ Natürlich darf bei der „Affen-Hitze“ auch ein Freibadbesuch nicht fehlen, der nach dem schweißtreibenden Rugby-Training für etwas Abkühlung sorgen soll.

Ein besonderes Highlight wird laut Himmer das Training mit dem Rugby-Bundestrainer Vuyo Zanqua und einigen deutschen Nationalspielern sein: Sonntag leitet Vuyo Zanqua, der früher selbst für Südafrikas Nationalteam gespielt hat, auf der Riepenburg das Training. Und am Dienstag kommen fünf aktuelle Spieler der deutschen Nationalmannschaft, die vor kurzem zwar durch die beiden Niederlagen gegen Samoa die direkte WM-Qualifikation verpasst hat. Eine Chance hat die Rugby-Nationalmannschaft aber noch, um sich erstmals für eine Weltmeisterschaft zu qualifizieren. Vom 11. bis zum 23. November geht es in Marseille um den letzten Startplatz für die WM 2019 in Japan. Deutschlands Gegner werden dort dann Kanada, Hongkong sowie der Zweitplatzierte des noch laufenden „Africa Gold Cups“ sein.



Copyright © Deister- und Weserzeitung 2018
Texte und Fotos von dewezet.de sind urheberrechtlich geschützt.
Weiterverwendung nur mit Genehmigung der Chefredaktion.


Weiterführende Artikel
    Anzeige
    Kommentare

    Kontakt

    Redaktion
    E-Mail: redaktion@dewezet.de
    Telefon: 05151 - 200 420/432
    Anzeigen
    Anzeigen (Online): Online-Service-Center
    Anzeigen (Telefonisch): 05151 / 200 - 666
    Abo-Service
    Abo-Service (Online): Online-Service-Center
    Abo-Service (Telefonisch): 05151 / 200 777

    Keine Zeitung bekommen? Hier zur Zustell-Reklamation.
    X
    Kontakt