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VfL-Handballer wahren mit Sieg in Aschersleben Chance auf den Klassenerhalt

Rosenthal zieht Alligators die Zähne

Handball (Öko). Der VfL Hameln wahrte im Abstiegskampf der Regionalliga seine kleine Chance auf den Klassenerhalt. Dank eines überraschenden 31:28 (13:14)-Erfolges beim HC Aschersleben „Alligators“ verbesserten sich die Hamelner auf den viertletzten Tabellenplatz, weil ATSV Habenhausen mit 36:43 in Fredenbeck verlor.

veröffentlicht am 10.05.2009 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 30.10.2016 um 15:21 Uhr

Machte in Aschersleben eine starke Partie: Torhüter Rosenthal. n

Teamsprecher Glatz: „Wir leben noch …“

„Was dieser Sieg wert ist, wird sich in den nächsten zwei Wochen zeigen. Theoretisch ist noch alles drin. Wir leben noch“, sagte Teamsprecher Reiner Glatz. Der VfL zeigte eine starke Leistung. Überragend Torhüter Frank Rosenthal, der mit zahlreichen Paraden und vier gehaltenen Siebenmeter seinem Team dem Rücken frei hielt. Stark auch Routinier Christian Raddatz, der in den entscheidenden Phasen Verantwortung übernahm und wichtige Tore erzielte, sowie David-Niclas Emmel, der Ascherslebens Spielmacher Ronny Liesche mit Manndeckung an die Kette legte. Dabei fanden die Hamelner schwer in die Partie und lagen nach acht Minuten mit 1:5 im Hintertreffen. Trainer Hajo Wulff stellte dann die Abwehr um. Emmel war fortan der „Wachhund“ für Regisseur Liesche. „Aschersleben agierte spielerisch sehr stark. Also musste ich was tun. David hat seine Aufgabe gegen den früheren Zweitligaspieler perfekt erfüllt“, freute sich Wulff. Der VfL minimierte in der Folgezeit seine technischen Fehler. Bis zum 10:13 (23.) behauptete der HC zwar seinen Vorsprung, doch dann gelangen den Hamelnern drei Treffer auf Reihe zum erstmaligen Ausgleich (13:13).

Eine spannende und hektische Schlussphase

Ärgerlich, dass Aschersleben mit seinen besten Torschützen Ferenc Szam (9) und Carsten Kommoß (7/1) 20 Sekunden vor der Pausensirene noch zur 14:13-Führung kam.

In der Kabine gab es eine klare Ansage von Hajo Wulff: „Wenn wir den Gegner unter 30 Toren halten gehen wir als Sieger aus der Halle!“ Gesagt getan. Die Abwehr stand sicher, doch der Schlagabtausch blieb bis zum 21:21 (44.) offen. Dann setzte sich der VfL auf drei Tore zum 24:21 (50.) ab. In der hektischen Schlussphase musste Wulffs Team noch eine kritische Situation überstehen, als Aschersleben auf 28:29 verkürzte und die Chance zum Ausgleich hatte. Doch Rosenthal hielt die Führung fest. Heiko Heemann und Marek Staniszewski sorgten für die Treffer Nummer 30 und 31 und brachten den Sieg in trockene Tücher. „Das war eine tolle Vorstellung meiner Jungs. Es war wichtig, dass wir die Partie lange offen gehalten und Aschersleben keine leichten Tore ermöglichten. In der entscheidenden Phase haben wir eiskalt zugeschlagen“, sagte Wulff.

VfL Hameln: Rosenthal, Treuthardt; Raddatz (10/4), Glatz (6/2), Pille (5), Hylmar (5), Heemann (4), Staniszewski (1), Emmel, Wick, Höltje, Engelhard.



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