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Heute steigt das Oberliga-Spitzenspiel gegen Edemissen / Kreuzbandanriss: Stöber fällt erneut aus

Rohrsens Trainer Hensel bangt um Nina Griese

Beim Ab- schlusstraining musste Nina Griese (links) noch kürzertreten. Im Topduell gegen den Tabellenzweiten HSG Nord Edemissen hofft Rohrsens Trainer Hensel aber auf den Einsatz seiner Rückraumspielerin.

veröffentlicht am 15.01.2010 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 28.10.2016 um 09:41 Uhr

Foto: nls

Handball (kf). Zum großen Wurf wollen heute die Oberligafrauen des MTV Rohrsen ansetzen, wenn um 15.30 Uhr im Hohen Feld das Topspiel gegen den Tabellenzweiten HSG Nord Edemissen angepfiffen wird. Auf einen Punktspielauftakt nach Maß setzt 2010 MTV-Abteilungsleiter Thomas Niepelt. „Zwei Punkte im ersten Heimspiel des neuen Jahres wären ideal“, weiß Rohrsens Handball-Boss. „Wichtig ist aber vor allem, dass wir nach der Pause gut ins Spiel finden.“ Auf alle Fälle rechnet der Handball-Boss beim Spitzenspiel mit einer großen Zuschauerkulisse.

Rohrsens Erfolgstrainer Michael Hensel, der im Hohen Feld bislang eine blütenreine Weste vorweisen kann, setzt auf seinen fast kompletten Kader. Der muss in der Defensive vor allem Edemissens Torjägerin Ivonne Krängel in den Griff bekommen. Ausfallen wird aber Stefanie Bierstedt, die sich mit Meniskusprobleme herumplagt.

Auf eine längere Pause muss sich erneut Vanessa Stöber nach ihrem unglücklichen Comeback-Versuch beim Hessisch Oldendorfer Damen-Cup einstellen. Die Diagnose fiel am Donnerstag in Hannover für die 21-Jährige recht unerfreulich aus. Ein Kreuzbandanriss wirft die schnelle Außenspielerin erneut aus der Bahn. „Erst in drei Wochen wird sich entscheiden, ob ich um eine zweite Operation herumkomme“, musste sie ihrem Trainer mitteilen.

Die große Last im Team des Tabellenführers liegt im Spitzenspiel heute vor allem auf der routinierten Achse mit Mannschaftsführerin Inga Symann, Kreisläuferin Nevena Orsulic, Torhüterin Michaela Schostag und ihrer torgefährlichen Schwester Manuela. Nina Griese ist zwar angeschlagen, dennoch hofft Hensel auf ihren Einsatz. „Wir gehen auf alle Fälle gut vorbereitet in das Spiel und wollen unsere makellose Heimbilanz nicht abreißen lassen.“ Mit einem Sieg im Rücken kann der MTV dann auch eine Woche später mit breiter Brust zum Tabellendritten HSG Northeim reisen.



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