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27:30-Niederlage in Northeim / Aufholjagd kommt viel zu spät

Rohrsen mit Angst im Nacken

Handball (jko). Oberliga-Spitzenreiter MTV Rohrsen verlor gestern bei der HSG Northeim mit 27:30 (9:17) und kassierte damit die dritte Saison-Niederlage. Die Northeimerinnen verbesserten sich mit 21:9 Punkten auf den zweiten Tabellenplatz und rückten den MTV-Ladys (23:7) dicht auf den Pelz. Das Team um Torjägerin Manuela Schostag, die von Beginn an in Manndeckung genommen wurde und somit im Angriff nicht zur Entfaltung kam, verlor die Partie in der ersten Halbzeit. Der 9:17-Pausenrückstand war letztlich zu hoch, um das Blatt im zweiten Abschnitt noch wenden zu können. Bis zum 6:8 nach einer Viertelstunde blieben der Spitzenreiter zwar auf Schlagdistanz, verlor danach aber völlig den Faden. Die Gastgeberinnen, bei denen Daniela Hichert (9/9), Anastasia Lucenko und Caroline Schiffer (je 5) am besten trafen, nutzten die Fehler eiskalt aus. „Wir hatten irgendwie die Angst im Nacken und sind überhaupt nicht ins Spiel gekommen“, analysierte Trainer Michael Hensel. Im zweiten Durchgang ergab sich sein Team aber nicht einfach dem Schicksal, sondern fightete sich noch einmal in die Partie zurück. So kamen die MTV-Frauen in der 50. Minute sogar auf 22:25 heran, zu mehr reichte es aber nicht. Nina Griese (38.) und Manuela Schostag (50.) sahen nach ihrer dritten Zeitstrafe Rot.

veröffentlicht am 24.01.2010 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 28.10.2016 um 08:21 Uhr

MTV Rohrsen: Michaela Schostag, Neumann; Griese (7/1), Orsulic (5), Kohnke-Zander (5/1), Peyerl (4/3), Basteck, Tyce, Symann (je 2), Manuela Schostag, Sonntag, Diedrichs, Brandt.



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