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Rockende Ratten tanzen ins Glück

Hameln (rhs). Jubel, Freudensprünge und Schlachtgesänge – die Begeisterung konnte bei den Rockin´ Rats nicht größer sein. Durch zwei nicht erwartete Podiumsplätze, sowie weitere Finalplatzierungen meldeten sich die Hamelner Formationen bei den Deutschen Meisterschaften im Rock ´n´ Roll eindrucksvoll in der nationalen Spitze zurück.

veröffentlicht am 04.10.2009 um 16:04 Uhr
aktualisiert am 29.10.2016 um 07:41 Uhr

Hameln (rhs). Jubel, Freudensprünge und Schlachtgesänge – die Begeisterung konnte bei den Rockin´ Rats nicht größer sein. Durch zwei nicht erwartete Podiumsplätze, sowie weitere Finalplatzierungen meldeten sich die Hamelner Formationen bei den Deutschen Meisterschaften im Rock ´n´ Roll eindrucksvoll in der nationalen Spitze zurück.
 Am meisten überraschte die Achter-Formation „Rat Attack“. Als feststand, dass sie hinter den „Flying Saucers“ aus Flensburg und „Quibbles“ aus Xanten Dritter geworden waren, brach die ganze Freude wie ein Vulkan aus ihnen heraus. Und auch das Aushängeschild der Rockin` Rats, die „Master Rats“, ließen nach dem Gewinn des Bronzeranges hinter Anzing und Flensburg ihren Gefühlen freien Lauf, lagen ihrem Trainer Frederico Slemties minutenlang in den Armen – konnten ihr Glück einfach nicht fassen.
„Wir sind wieder in die Erfolgsspur eingebogen“, freute sich der RRC-Vorsitzende Rainer Breustedt. Vergessen ist für ihn die kurz Durststrecke, die nach der neuen Zusammenstellung der Gruppen notwendig war.
„Jetzt wird wieder oben angegriffen“, so Sportwart Rüdiger Krückeberg, der vor rund 1500 Zuschauern in der Rattenfängerhalle für die Moderation verantwortlich zeichnete. 68 Formationen mit über 800 Tänzern und Tänzerinnen aller Alterstufen kämpften zunächst um das Erreichen der Endrunde, später dann um einen Podiumsplatz, der ihnen nicht nur nationale Ehren, sondern möglicherweise auch die Teilnahme an der EM oder gar WM einbringen sollte. Doch bereits in der Vorrunde mussten viele ihre Hoffnungen begraben. Denn nur wer bei den sieben Wertungsrichtern den besten Eindruck hinterließ, in Sportlichkeit, Akrobatik, Performance, Choreographie und außergewöhnlichen Kostümen glänzte, konnte sich Hoffnung aufs abendliche Finale machen.
 Dass dieses hohe Ziel vier der fünf Hamelner Formationen erreichten, spricht für ihren guten Ausbildungsstand. Lediglich die von Christina Heckert und Rainer Breustedt trainierte junge Aufbaugruppe „Rock Generation“ blieb in der Vorrunde (Platz 13 ) hängen. Verhaltener die Freude bei den von Julia Jahn-Pabel und Ben Benics gecoachten „Rat Pack“, die genau wie die „Star Rats“ (Trainer Pascal Kromm, Andreas Weihs, Clarissa Bormann) jeweils den siebten Platz in ihrer Wertungsklasse belegten.

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